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Mettmann: Caritas-Einrichtung besteht 40 Jahre

Senioren in Mettmann : Caritas-Altenstift ist wichtiger Dreh- und Angelpunkt in Süd

Der Namenspatron des am 1. April 1981 eröffneten Hauses ist der heilige Vinzenz von Paul. Er gilt als Begründer der neuzeitlichen Caritas. Die nach ihm benannte Einrichtung in Mettmann Süd feiert 40-jähriges Bestehen.

Der Namenspatron des im April 1981 eröffneten Hauses ist der heilige Vinzenz von Paul. 1581 in Pouy, dem heutigen St.-Vincent-de-Paul in Frankreich, geboren, widmete er sein Leben bedingungslos anderen. Das Jubiläum der gleichnamigen Einrichtung an der Schumannstraße ist durch die Pandemie und die Ausgangssperre etwas aus dem Blick geraten. Dennoch: 40 Jahre nach dem Bau des Pflegeheims im Quartier Süd, mit knapp 100 Plätzen für pflegebedürftige Senioren, mit zwölf Gästen in der Tagespflege mit 24 seniorengerechten Mietwohnungen, zieht der Caritasverband eine positive Bilanz.

„Unsere Bewohner schätzen und lieben ihr Altenheim, sie fühlen sich hier einfach rund um gut versorgt“, betont Roland Spazier, Bereichsleiter der stationären Pflege. Die regelmäßigen Prüfungen der Krankenkassen und der Heimaufsicht bestätigen das. Die Qualität der Arbeit im Haus sowohl in der stationären Pflege als auch in der Tagespflege wird seit Jahren mit guten Noten bedacht.

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich die Adresse zu einem festen Bezugspunkt im Quartier Mettmann-Süd entwickelt. Die Sommerfeste in vor-pandemischen Zeiten sind beispielhaft für das Miteinander. Auch durch die seit zehn Jahren gut funktionierende Quartiersarbeit hat sich die Einrichtung zu einem Anlaufpunkt entwickelt. Allerdings lebt, wächst und entwickelt sich Quartiersarbeit ganz maßgeblich durch die Menschen, die sich für sie einbringen und engagieren. Die Aktivitäten rund um das Altenstift können momentan nicht so gelebt werden, wie es in der Vergangenheit der Fall war.

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Aber Einrichtungsleitung und Team blicken nach vorne und wollen sich für die kommenden Jahre gut aufstellen. Deshalb werden Pflegekonzepte, Angebote und Gebäude sukzessive den aktuellen Pflege- und Wohnkonzepten entsprechend gestaltet. Dazu zählen Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeitenden genauso wie die baulichen Anpassungen des Gebäudes und der Räume. Das alles soll beim Sommerfest gefeiert werden.

(von )