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Mettmann: Apotheken sind gut versorgt mit Arzneimitteln

Interview : „Keinen Grund, Arzneimittel zu hamstern“

Apotheken sind in Zeiten von Corona sehr gefragt. Die Sprecherin der Apotheker in Mettmann beruhigt: Es gibt keine Arzneimittel-Engpässe.

Frau Funke, viele ältere Menschen brauchen regelmäßig Medikamente, doch auch der Besuch in der Apotheke ist mit einem Risiko verbunden. Was raten Sie Patienten?

Funke Medikamente sollten in der Apotheke am besten alleine oder maximal mit einer Begleitperson abgeholt werden. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, kann es hilfreich sein, die Medikamente in der Apotheke telefonisch oder per E-Mail vorzubestellen. Medikamente können auch über den Botendienst der örtlichen Apotheke geliefert werden. Die Beratung erfolgt in diesem Fall telefonisch. Manchmal kann etwas Geduld gefragt sein, da einige Apotheken mit allgemeinen und medizinischen Fragen derzeit telefonisch überlastet sind.

Ist gesichert, dass jeder zu jedem Zeitpunkt genau das benötigte Medikament vorrätig ist?

Funke Gekauft werden vor allem Erkältungsmedikamente wie Fieber- und Schmerzmittel, Vitamin C, Vitamin- und Zinkpräparate. Bei solchen rezeptfreien Arzneien gibt es viele verschiedene Hersteller und daher keinen Mangel. Die Apotheken haben sich zudem gut vorbereitet. Es gibt keinen Grund, Arzneimittel zu hamstern.

Wie kann man erfahren, welche Apotheke in der Nähe geöffnet ist?

Funke Zu finden sind die jeweiligen Notdienst-Apotheken einfach über eine PLZ-Suche auf der Internetseite www.aknr.de/notdienstsuche.