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Mettmann: Massagen gegen Stress

Mettmann : Massagen gegen Stress

Die Mettmannerin Anja Lindemann hat sich zur Gesundheitsberaterin weiter gebildet. Sie setzt auf Entspannungstechniken, Gespräche und Mentaltraining.

23 Jahre war die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen tätig und hat dabei die Stresssituationen im Arbeitsalltag kennen gelernt. Schon seit längerer Zeit interessierte sich Anja Lindemann für Gesundheitsfragen. Als sie zuletzt als Vertriebsassistentin arbeitete, bildete sie sich nebenberuflich über einen Zeitraum von zwei Jahren zur Gesundheitsberaterin weiter.

Erfolg liegt im 3-Säulen-Plan

Damit war ihr Ausbildungsweg auf dem Gesundheitssektor aber nicht abgeschlossen. „An der Akademie der bekannte Stressforscherin Dr. Marlies Speis absolvierte ich eine Ausbildung zur diplomierten MSP-Trainerin 2000.“ Der Erfolg der MSP-Methode liege in dem so genannten 3-Säulenplan begründet, erklärt die 41-Jährige. Entscheidend sei dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ich hole den Klienten dort ab, wo er gerade mit seinen Sorgen und Nöten steht. Mit Hilfe von Stress-Tests, kinesiologischen Muskeltestungen und Gesprächen bringe ich den Klienten wieder auf den Weg.

Wohlfühloase mit Flair

Dabei setzt die MSP-Trainerin Entspannungstechniken, Anti-Stress-Massagen und Mentaltraining ein. „Das Wichtigste beim Umgang mit Stress ist eine positive Lebenseinstellung“, betont Anja Lindemann. Die intensive Ausbildung und ihre erworbenen Kenntnisse im Bereich Coaching, Seminargestaltung, Massagetechniken sowie Beratung in Konflikt – und Stresssituationen bietet sie seit dem 1. April in ihren Praxisräumen im eigenen Haus am Goldberg an.

Sie hat sich dort als Existenzgründerin niedergelassen und ist freiberuflich tätig. „Zur Existenzgründung habe ich keine Unterstützung der Arbeitsagentur in Anspruch genommen.

Da ich wenige Investitionen tätigen musste, war dies auch nicht unbedingt nötig.“ Sie fügt hinzu, dass die Beantragung eines Existenzgründerdarlehns und weitere Förderungen sehr bürokratisch seien und sie deshalb davon Abstand genommen habe. Sollte ihre neue Tätigkeit auf eine gute Resonanz stoßen, wovon sie ausgehe, könnte sie sich gut vorstellen, in Mettmann auf der Ebene Erdgeschoss Praxisräume anzumieten.

„Das muss aber passen und meinen Vorstellungen von einer Wohlfühloase mit Flair entsprechen. Meine Klienten kann ich nur in einer angenehmen und ruhigen Umgebung beraten.“ Denn Ziel ihrer Arbeit sei es, Körper und Geist in eine Balance zu bringen.

In ihrem neuen Aufgabenbereich sieht sie sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen als Zielgruppe an. „In Firmen könnte ich unter anderem Mobbing-, Burnout- und Stressseminare anbieten.“ Gerade Mobbing und Burnout seien heutzutage bei der Angst um den Arbeitsplatz keine Seltenheit und bedürfen der fachlichen Beratung.

(RP)