1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Lichterglanz in Mettmann: So festlich leuchtet das Adventshaus.

Lichterglanz in Mettmann : Advent, Advent ...

Viele hundert LEDs und Lichter erstrahlen in der Wohnstraße Am Krumbach. Haus Nummer 10 hat sich in ein strahlendes Adventssignal verwandelt. Dafür sorgt Maurice Gebesch, der mit seinen Kreationen aus Licht, Figuren und Deko-Material ein besonderes Signal setzt. Selbst der Pfahl des Halteverbotsschilds dient als Lämpchen-Träger.

Ein fröhlicher Schneemann hält Hausputz, der Weihnachtsmann macht Rast neben leuchtenden Rentieren und auf einem Eisberg spielen vier Pinguine miteinander: Zum perfekten Winter-Wunderland fehlt nur noch knirschender Pulverschnee. An der Adresse Am Krumbach 10 ist alles andere schon da. Das Adventshaus von Maurice Gebesch (18) leuchtet hell in dunkler Dezembernacht.

 Besonders beliebt bei Kindern, die das Adventshaus besuchen: Der Schneemann, der selbst mit seinem Besen, unterwegs ist.
Besonders beliebt bei Kindern, die das Adventshaus besuchen: Der Schneemann, der selbst mit seinem Besen, unterwegs ist. Foto: Dirk Neubauer

„Ich dekoriere halt gern“, hatte der Schüler gesagt, als er Ende Oktober mit einer schaurig-schönen Halloween-Dekoration Nachbarn und Besucher der kleinen Mettmanner Straße aus dem Alltag riss. Schon damals versprach Maurice, er werde sein Elternhaus in der Vorweihnachtszeit ins Gegenteil verkehren und den Advent in die heimelige Wohnstraße bringen.

 Pinguine hat es auf ihrer Eisscholle bis in die Kreisstadt getrieben.
Pinguine hat es auf ihrer Eisscholle bis in die Kreisstadt getrieben. Foto: Dirk Neubauer

Maurice hat Wort gehalten. Die meiste Zeit des Jahres lagern sowohl die Adventsfiguren als auch Knochenmann, Sarg und Co aus der Grusel-Kulisse wohl verpackt in einer Gartenlaube und einem eigens dafür bestimmten Kellerraum. Zum Jahresfinale wird erst erschreckt und dann in der Adventszeit ein Lichtsignal gesetzt – gegen unangenehmen Nieselregen und die immer früher anbrechenden Nächte. Die Lust am Kulissenbau und zur Dekoration habe er von seiner Mutter übernommen, sagt Maurice. Nachbarn und Besucher genießen seine leuchtenden Bilder. Sowohl jetzt im Advent als auch zuvor im Oktober.