Mettmann: Künftig schneller um Mettmann herumfahren

Mettmann: Künftig schneller um Mettmann herumfahren

Einige Mitglieder der CDU-Fraktion haben Bauchschmerzen mit dem Plan des Kreises, an der Kreuzung Bergstraße/Elberfelder Straße die Kreuzung umzubauen und die Ampelschaltung zu verändern, aber keinen Kreisverkehr zu errichten. Im Planungsausschuss stellte Kreis-Dezernentin Ulrike Haase die aktuellen Überlegungen vor. Um die Innenstadt zu entlasten, soll der Verkehr von der Osttangente über die Elberfelder Straße, Flurstraße, Beethovenstraße, Talstraße zur B 7 (Südring) oder ins Neandertal abgeleitet werden. Gleiches gilt für die Gegenrichtung.

Um den Verkehrsfluss zu beschleunigen, wird die Ampelschaltung an der Kreuzung Elberfelder Straße/Bergstraße so geschaltet, dass der Verkehr schneller in Richtung Beethovenstraße fließt. "Wir wollen Autofahrer, die nicht in die Innenstadt wollen, bewusst über die Beethovenstraße führen", sagte Haase. Gabriele Hruschka (CDU) zieht an dieser Stelle einen Kreisverkehr vor. Doch "das funktioniert nicht", sagte Planungsamtsleiter Florian Reeh. "Der Kreisverkehr würde an dieser Stelle zu klein, wir haben nicht genügend Platz. Schwerlast- und Busverkehr hätten Schwierigkeiten, ihn zu passieren."

An der Kreuzung Beethovenstraße/Weihe/Gruitener Weg und Flurstraße wird ein großer Kreisverkehr gebaut. Die drei folgenden Kreuzungen (Vogelskamp/Gruitener Straße sowie Blumenstraße, Hadynstraße und Talstraße/Beethovenstraße bekommen eine neue Ampelschaltung, die den Durchgangsverkehr bevorzugt. Gleichwohl werde auf die Fußgänger und besonders auf die Schüler, die die Beethovenstraße kreuzen, Rücksicht genommen. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2019 geplant. Die Baukosten können laut Kreis erst nach den Ausschreibungen beziffert werden.

(RP)