Mettmann: Krimispaß: Auf der Spur von Klaus Kinski und Blacky Fuchsberger

Mettmann : Krimispaß: Auf der Spur von Klaus Kinski und Blacky Fuchsberger

Das Mettmanner Kammerspielchen an der Poststraße legt im Dezember einen Krimi-Schwerpunkt. Es geht um Edgar-Wallace-Stars und lustige Gruselgeschichten.

Kaum wird es jahreszeitlich bedingt früh und lange dunkel, sollen sich die Zuschauer im Kammerspielchen gruseln. Ganz im Zeichen von Spannung inszeniert sich das kleine Theater in Mettmann an der Poststraße im nächsten Monat. "Im Dezember legen wir einen Krimi-Schwerpunkt", sagt Stefan Keim, Kabarettist, Autor und Moderator.

Am Freitag, 5. Dezember, 20 Uhr, hebt sich der Vorhang für eine Edgar-Wallace-Persiflage, "Das Testament des Earl Grey" nimmt quasi als Zusammenfassung die besten aus den Wallace-Verfilmungen bekannten Rollen von Blacky Fuchsberger bis Karin Dor und anderer berühmter Protagonisten wie dem ewige Bösewicht Klaus Kinski auf die Schippe.

Stefan Keim und Martin Bross, der zusammen mit Caroline Keufen im Zwei-Personen-Stück auf der Bühne stehen wird, hatten "Das Testament ..." vor fünf Jahren als "Krimi-Dinner" verfasst. "Die Geschichte ist kriminalistisch und komisch", für wildes Durcheinander sorgen fliegende Rollenwechsel und ausgewählte Requisiten. Wallace-Kenner, die auch "Das indische Tuch"mögen, werden über das Ende verblüfft sein. Alle anderen werden sich bei der Mischung aus Miträtsel-Stück und Komödie, die auch ein bisschen an die filmische Wallace-Parodie "Der Wixxer" erinnert, ebenfalls gut amüsieren, so die Veranstalter.

Nach der Krimi-Komödie "Das Testament des Earl Grey" folgt mit "Eine Leiche zum Kaffee" der zweite lustige Grusel. Premiere ist Samstag, 13. Dezember, 20 Uhr. "Im Grunde genommen ist es ein Doppelabend, der aus zwei Einaktern besteht", erzählt Stefan Keim. Zusammen mit Bühnenpartnerin Kriszti Kiss verwandelt sich das Kammerspielchen für das Stück zunächst in ein Kaffeehaus. Dort prallen eine Hellseherin und ein Journalist aufeinander. "Schnell wird klar: die haben irgendwas mit einem Mord zu tun", sagt Keim. Als "Kammerspiel mit Witz" entwickelt sich dann eine psychologische Krimikomödie. Nach der Pause nimmt der Abend mit einem "abgedrehten Musical" eine lustige Wende. "Wir spielen zwei heruntergekommene Entertainer, die um jeden Job kämpfen." Das Publikum mutiert zu angeblichen Mafiosi und zu amerikasnischen Evergreens gibt es Zumba-Nummern sowie Lokalkolorit: Frank Sinatras berühmtes "New York, New York" wird zu "Mettmann, Mettmann" umgedichtet.

Mehr Infos zum Stück, Terminen und Karten im netz www.theater-kammerspielchen.de

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