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Kreissynode tagt erstmals virtuell

Geistliches Leben im Kreis Mettmann : Kreissynode tagt erstmals virtuell

Die Teilnehmer beraten auch über Haushaltspläne des Verwaltungsamtes und der Kindertageseinrichtungen. Interessierte sind eingeladen, die geplante Videokonferenz im Internet zu verfolgen.

Zum ersten Mal in der fast 150-jährigen Geschichte des Evangelischen Kirchenkreises Niederberg tagt die Kreissynode in einem virtuellen Raum. Und jeder, der sich dafür interessiert, kann nach vorheriger Anmeldung virtuell daran teilnehmen.

Die Kreissynode ist die Versammlung von Abgeordneten aus den zehn Gemeinden, sowie einiger sachkundiger Gemeindeglieder. Sie trifft sich in der Regel zweimal im Jahr, um die gemeinsamen Angelegenheiten zu diskutieren. In diesem Jahr gibt es hier viele neue Gesichter, weil in den Gemeinden Anfang März die Presbyter neu gewählt und deswegen mitunter auch neue Abgeordnete zur Kreissynode bestimmt wurden.

Die knapp 70 Kreissynodalen treffen sich in diesem Jahr in einer Videokonferenz und beraten unter anderem über die Haushaltspläne des Verwaltungsamtes und der Kindertageseinrichtungen. Daneben gibt es Wahlen für die Verbandsvertretung für das gemeinsame Verwaltungsamt der Kirchenkreise Niederberg und D-Mettmann; zudem braucht es Synodale für den kreiskirchlichen Nominierungsausschuss sowie Abgeordnete zur Landessynode. Letztere werden allerdings in einem Briefwahlverfahren von den Synodalen gewählt.

Superintendent Buchholz: „Ich freue mich auf diese besondere Kreissynode und darauf die vertrauten und die neuen Synodalen zu sehen. Auch wenn es manche Skepsis angesichts der Technik gibt, hoffe ich, dass uns die Online-Synode gelingt.“ Die Kreissynode ist öffentlich. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte in der Superintendentur per E-Mail an superintendentur.niederberg@ekir.de oder telefonisch unter 02051-965413

(RP)