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Kreisjugendrat Mettmann will Bezirksschülervertretung gründen

Junge Leute im Kreis Mettmann machen Politik : Start für Bezirksschülervertretung

Der Kreisjugendrat möchte junge Leute in mehr politische Prozesse einbinden und dazu eine Bezirksschülervertretung gründen. Ein Großteil der Schulen im Kreis hat sich dafür angemeldet.

Zuletzt machten die Mitglieder des Kreisjugendrats mit einer Kampgane zum Impfen von sich reden. Die Zeit seitdem haben Dominik Budych und Mitreiter genutzt, um neue Ideen zu entwickeln. „Das nächste große Projekt des Kreisjugendrats wird die Gründung einer Bezirksschülervertretung hier im Kreis sein“, wird nun die nächste Aktion anmoderiert. Eine Bezirksschülervertretung, kurz BSV, hat die Aufgabe, Schülerinteressen etwa gegenüber der Politik zu vertreten und voranzutreiben. Durch die BSV werden außerdem Mitglieder für die Landesschülervertretung gewählt, die dann NRWs Schulpolitik mitgestaltet.

 „Da es bei uns momentan noch keine BSV gibt, werden die Schülerinnen und Schüler im Kreis Mettmann auf regionaler und Landesebene von niemanden vertreten“, erklärt Dominik Budych zum Stand der Dinge. Deshalb wurden kreisweit die weiterführenden Schulen aufgefordert, Delegierte zu wählen, die zu einer Gründungsbezirksdelegiertenkonferenz eingeladen wurden. Der Termin ist am heutigen Montag,  15. November, von 10 bis 14 Uhr in der Ratinger Stadthalle, Schützenstraße 1. „Den bisherigen Rückmeldungen zufolge werden an der Sitzung wahrscheinlich mindestens 80 bis 90 Delegierte teilnehmen, wobei ein Großteil der Schulen im Kreis dadurch vertreten sein werden.“ Ein weiteres großes Projekt ist die Jugendkommunalwahl.

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„Der Kreisjugendrat möchte sich dafür einsetzen, dass ab 2023 alle Wahlen für die Jugendparlamente und Kinderparlamente im Kreis gleichzeitig stattfinden.“ Der Name sei eine Anlehnung an die Kommunalwahl, bei der alle fünf Jahre die Vertretung der Erwachsenen in allen Städten gewählt wird. „Wir versprchen uns durch dieses Wahlbündnis mehr Aufmerksamkeit für die Wahlen.“ Denn würden in den zehn Städten des Kreises die 100.000 Kinder und Jugendlichen gleichzeitig ihre politische Vertretung wählen, wäre das ein „politisches Riesen-Event“. Anfang Dezember wird zu einem entsprechenden Planungstreffen eingeladen.

Außerdem auf der To-do-Liste stehen eine Klausurtag zum Thema Bus-/Bahn und Radwege, bei denen Jugendliche ihre Anliegen zu diesen Themen vortragen können und ein gemeinsames Treffen mit den Mitgliedern des Kreistags, um einander besser kennzulernen.

(von)