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Kreis Mettmann sucht Räume für Corona-Diagnosezentrum

Kreisgesundheitsamt : Kreis sucht Räume für Corona-Diagnosezentrum

„Es kommen immer wieder Anfragen zum Thema Covid19“, erklärt Hannah Lohmann aus dem Presseteam des EVK Mettmann. Nach wie vor sei die Lage im Krankenhaus ruhig.

„Es gab eine sehr geringe Anzahl an Verdachtsfällen, die nach der Auswertung des Abstrichs im Labor negativ waren.“ Im EVK Mettmann ist also bis dato kein infizierter Patient getestet worden. Die Verunsicherung bei den Leuten „ist spürbar, die von uns eingerichtete Hotline wurde stark beansprucht“, führt Hannah Lohmann aus. Zur Erinnerung: Die EVK-Hotline ist keine Beratungshotline zum Corona-Virus, sondern soll begründeten Verdachtsfällen zur Verfügung stehen, damit die weiteren Schritte telefonisch erläutert werden können.

Unterdessen prüft der Kreis Mettmann die Einrichtung eines Corona-Diagnosezentrums für die Region. Dafür hält das Kreisgesundheitsamt momentan nach geeigneten Räumlichkeiten Ausschau, bestätigt Kreissprecherin Daniela Hitzemann. „Die Anforderungen an die Räume sind nicht besonders hoch“, erklärt sie weiter. Daher gehe sie davon aus, dass die Suche bald erfolgreich beendet sein werde. Um den Betrieb des Zentrums kümmere sich der Kreis jedoch nicht, das übernehme die Kassenärztliche Vereinigung. Für den Kreis wäre eine schnelle Einrichtung „wünschenswert“. In den Corona-Diagnosezentren in Düsseldorf und Köln können sich Patienten mit den typischen Symptomen melden und werden vor Ort untersucht. Damit entlasten die Zentren die niedergelassenen Ärzte und die Krankenhäuser. In den kreisangehörigen Städten konnte das Coronavirus bislang bei keinem Patienten nachgewiesen werden, erklärt Hitzemann weiter: „Aber wir müssen jederzeit damit rechnen.“

(tobi; von)