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Kreis Mettmann: So gehen die Ordnungsämter mit dem Corona-Virus um

Corona-Krise : So beeinflusst Corona die Arbeit der Ordnungsämter

Insgesamt scheint das Personal in Mettmann, Wülfrath und Erkrath wenig Probleme mit Corona-Regelverstößen zu haben.

Das Ordnungsamt in Mettmann habe bislang weder Geschäfte, noch Restaurants wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW schließen müssen. Auch Platzverweise wurden nicht ausgesprochen.

Das teilte der Sprecher der Stadt Mettmann, Thomas Lekies, auf Nachfrage unserer Redaktion mit. „Bisher waren Ahndungen nicht erforderlich.“ Zur Kontrolle würden „sämtliche Kollegen, die im Außendienst unterwegs sind, und zum Teil Mitarbeiterinnen des Innendienstes“ eingesetzt.

In Erkrath sind insgesamt zwölf Teams mit je zwei Personen zu unterschiedlichen Zeiten im Einsatz. Das berichtet Maria Steinmetz, Sprecherin der Stadt Erkrath. Eine Schließung musste das Ordnungsamt Erkrath in lediglich einem Geschäft veranlassen: „Wegen Nichteinhaltung der räumlichen Distanz zu Kunden“, erklärte Steinmetz, die die Gesamtlage für die letzten Tage als „positiv“ bewertet.

Lediglich einige wenige Gruppen seien mehrfach angetroffen worden, da sie sich auch nach der ersten Ansprache nicht aufgelöst hatten. Bei der zweiten Kontrolle seien dann die Personalien aufgenommen worden und es wurden Ordnungsgelder verhängt. Auch in Wülfrath ist das Ordnungsamt derzeit stark belastet. Der Außendienst sei durch einige Mitarbeiter aus anderen Dienststellen des Rathauses auf die doppelte Personenzahl ausgebaut worden. Das erläutert Franca Calvano, Sprecherin der Stadt Wülfrath, auf Nachfrage unserer Redaktion. Insgesamt reagierten die Bürger einsichtig, erklärte sie. Vereinzelt seien aber auch Platzverweise ausgesprochen worden.