Konsequenzen einfordern

Gerne sähen es die Naturschützer, dass mit der Grünflächenpflege ein lokaler Betrieb beauftragt wird, der die Besonderheiten vor Ort kennt. Das aber darf die Stadt nicht. Sie ist via Vergaberecht - wie jede andere Kommune auch - dazu verpflichtet, den günstigsten Anbieter zu beauftragen. Und der kann ganz woanders seinen Sitz haben. Bleibt also nur, im Gespräch auf die Fremdfirma einzuwirken - und bei Zuwiderhandlung Konsequenzen einzufordern. Das muss der Stadt das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürger wert sein.

alexandra.ruettgen@rheinische-post.de

(RP)