Erkrath: Kommentar: Ein bisschen Frieden

Erkrath : Kommentar: Ein bisschen Frieden

Was wollen die Erkrather Künstler, die es in den allermeisten Fällen nicht hauptberuflich sind, eigentlich? Bilder, Fotos und Skulpturen ausstellen und für möglichst viel Geld verkaufen? Oder machen sie Kunst um der lieben Kunst willen?

Auf jeden Fall haben einige einen sehr ausgeprägten Geltungsdrang. Sie alle unter einen Hut zu bekommen ist wohl genau so unmöglich, wie einen Sack Flöhe zu hüten. Immer wieder gibt es einige, die sich in den Vordergrund spielen wollen. Anderen ist es offenbar zu lästig, mit Bildern auf Ausstellungen zu erscheinen.

Nach dem Motto "Da verkauf ich eh nichts". Nach der Trennung ist nun Zeit, Schluss zu machen mit Schlammschlachten hinter den Kulissen. Erkrath ist eher ein großes Dorf als eine Stadt und man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Und die kleine Kunstszene ist viel zu lebendig und liebenswert für großen Dauer-Streit.

(RP)