Mettmann: Kein Abriss der Neandertalhalle

Mettmann: Kein Abriss der Neandertalhalle

Aus der Idee des Kämmerers Reinhold Salewski, die Mettmanner Stadthalle abzureißen und das Grundstück zu veräußern, wird nichts. Alle Fraktionen im Schul- und Kulturausschuss sprachen sich gegen diesen Plan aus. Salewski hatte dieses Vorhaben als letztes Mittel mit ins Kalkül gezogen, um den maroden Haushalt zu sanieren. Der Kämmerer wollte so von dem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 250 000 Euro für die Neandertalhalle herunterkommen.

Jetzt soll versucht werden, die Laubfroschoper mehr als bisher zu vermarkten. Die Stadt hat Trennsysteme installieren lassen, mit denen sich das Foyer in kleinere Räume unterteilen und damit besser vermarkten lässt. Vereine, Firmen und Privatpersonen waren früher davor zurückgeschreckt, das gesamte Foyer für eine kleinere Veranstaltung zu mieten. Das soll sich nun ändern. Die Stadt geht von 40 Verstaltungen im Jahr aus und hofft auf Einnahmeerlöse von 14 000 Euro. Für 420 Euro kann der untere Teil des Foyers gemietet werden. Die Trennwände sind allerdings nicht schallisoliert. Somit können nicht zwei Veranstaltungen gleichzeitig im Foyer stattfinden.

Die Miete für den Theatersaal ist um 100 auf 1400 Euro und für das Foyer von 950 auf 980 Euro angehoben worden. Für Mettmanner Vereine und Schulen gibt's Sondertarife: 980 Euro für den Theatersaal und 686 Euro für das Foyer.

(RP)