Kalksteinbruch im Neandertal

Nutzungskonzept für den Steinbruch : Mehrheit für Touristikkonzept

Der Rat der Stadt Mettmann hat sich jetzt mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die neuen Planungen zum Steinbruch Neandertal positiv zu begleiten und zu unterstützen. In einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, FDP und Piraten/Linke wird die Verwaltung beauftragt, in einem ersten Schritt die notwendigen Vorabsprachen mit der Kreisverwaltung und der Bezirksregierung gemeinsam mit den Eigentümern des Steinbruchs zu führen und im nächsten Planungsausschuss darüber zu berichten.  Die Eigentümer planen nach der Stilllegung des Steinbruchs im Jahr 2021/2022 rund 9,5 Hektar der Gesamtfläche von 92 Hektar touristisch zu nutzen.

Geplant ist eine Jugendherberge mit einem Infozentrum, ein Haus der Sinne mit einer Veranstaltungshalle und eine Ökologische Bildungsstätte mit Gastronomie, Konferenzräumen, Hotel und Spa-Bereich. Außerdem sollen Parkplätze geschaffen werden, um das Tal zu entlasten.  Die UBWG konnte sich mit ihrem Antrag nicht durchsetzen, dass die Stadt sich an den Planungskosten beteiligen soll. Auch keine Mehrheit fand ihr Antrag, mit dem  Grundstückseigentümer  Vertragsverhandlungen aufzunehmen, damit dieser sich an den Planungskosten beteiligt.

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