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Kämmerin: Stadt ruft alle Fördermittel ab

Gute Schule 2020 in Mettmann : Kämmerin: Stadt ruft alle Fördermittel ab

Die Stadt Mettmann betont, dass sie das Geld aus dem Programm „Gute Schule 2020“ vollständig abruft.

(arue) Die Kämmerin der Stadt Mettmann, Veronika Traumann, betont, dass die Stadt Mettmann Fördermittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ des Landes NRW sehr wohl abruft. „Wir werden die Fördermittel in vollem Umfang nutzen“, sagt Traumann. Mettmann erhalte aus dem Programm „Gute Schule 2020“ Mittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro, die von 2017 bis 2020 über vier Jahre verteilt abgerufen werden können. „Für 2017 und 2018 wurden die zur Verfügung stehenden Landesmittel abgerufen, was 50 Prozent der Gesamtsumme entspricht“, erläutert Traumann. Die Mittel wurden unter anderem für den Abbau von Barrieren in der Astrid-Lindgren-Grundschule, für die Fenstererneuerung am Heinrich-Heine-Gymnasium und für Ergänzungen bei der Ausstattung der Offenen Ganztagsgrundschulen eingesetzt. Turnusmäßig werde das Geld im September beziehungsweise Oktober des jeweiligen Jahres beantragt. Traumann: „Dies wird auch 2019 der Fall sein und ist auch für nächstes Jahr in gleicher Weise beabsichtigt.“ Allerdings werde die Umsetzung zunehmend schwieriger, da es der Stadtverwaltung kaum mehr gelinge, geeignetes technisches Personal zu gewinnen und auch die Betriebe des Bauhandwerks extrem gut ausgelastet sind.

Unsere Redaktion hatte berichtet, dass die Stadt Mettmann Fördermittel für ihre Schulen nicht vollständig abruft. Dabei ging es allerdings nicht um den Topf „Gute Schule 2020“ vom Land, sondern um das Kommunalinvestitionsförderprogramm (KInvFG) vom Bund, bei dem das Schulsanierungsprogramm mit 3,5 Milliarden Euro ausgestattet ist.

(RP)