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Jugendliche handwerken in Ferienkursen

Praxisangebot in Mettmann : Jugendliche handwerken in Ferienkursen

Wegen der Corona-Krise mussten viele Berufsorientierungsangebote an den Schulen, die eigentlich vor Ende des Schuljahres stattfinden, ausfallen. Die Kreishandwerkerschaft machte Schülern der Klassen 9 und 10 aber jetzt ein spezielles Sommerferien-Angebot.

(RP) Kreisdirektor Martin M. Richter hat jetzt die Ferienkurse im Ausbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft besucht. Dort erprobten sich Schüler der Klassen 9 und 10 in handwerklichen Tätigkeiten. Die Kurse haben das Ziel, zu erkunden, ob ein handwerklicher Beruf für die Jugendlichen geeignet ist. Sie sind Bestandteil des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ der Landesregierung.

Aufgrund der Schulschließungen während der Corona-Pandemie mussten die Angebote pausieren. In den Sommerferien sind jedoch einige Angebote wieder möglich. Diese Gelegenheit nutzten Kreis und Kreishandwerkerschaft und machten den Jugendlichen ein einwöchiges Praxisangebot. Die Jugendlichen lernten dabei die Berufsfelder „Holz“, „Metall“ und „Friseur“ kennen. Schüler, die nach den Sommerferien zu den Jahrgangsstufen 9 und 10 gehören, können sich im Übergang Schule-Beruf so besser auf ihre eigene Berufswahl vorbereiten.

„Wir freuen uns, dass wir den Jugendlichen im Kreisgebiet zumindest einen Teil des geplanten Praxisprogramms anbieten können“, zeigte Torben Viehl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mettmann, erleichtert. Die Kreishandwerkerschaft setze die praktische Berufsorientierung schon seit 2009 für Schüler der Klassen 8 um und habe mit dieser praxisnahen Berufsvorbereitung sehr gute Erfahrungen gemacht.

(RP)