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Mettmann: Jeder Achte ist zu schnell unterwegs

Mettmann : Jeder Achte ist zu schnell unterwegs

Bei einem unangekündigten Blitzmarathon sind der Polizei in Mettmann, Erkrath und Wülfrath 112 Raser ins Netz gegangen. Die Polizei stellte am Mittwoch im gesamten Kreis mehrere Radarfallen auf, um die Daten mit denen des offiziellen Blitzmarathons im Juli zu vergleichen. Wie zu erwarten war, rasten bei der unangekündigten Kontrolle mehr Fahrer in die Messungen als bei der angekündigten. Bürger hatten im Rahmen des Blitzmarathons angeregt, dass unangekündigt in gleicher Intensität gemessen werde.

Die Polizei stellte daher nun ihre Kameras an eben jenen Stellen auf, die schon im Juli genutzt wurden. Bürger hatten diese vorab ausgesucht. Im gesamten Kreis Mettmann maß die Polizei am Mittwoch das Tempo von 3802 Fahrzeugen. Fast jeder Achte war zu schnell unterwegs. Bei 459 Verstößen wurden Verwarnungsgelder erhoben, bei 23 Messungen waren die Geschwindigkeitsüberschreitung so hoch, dass Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet wurden.

Thomas Decken, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizei: "Im Vergleich zum angekündigten Blitzmarathon im Juli wurden damit in der nicht angekündigten Aktion beinahe 85 Prozent mehr Verstöße festgestellt. Mit dieser Maßnahme kam die Polizei nicht nur der Bitte vieler Bürger nach. Eine unangekündigte Wiederholung des Blitzmarathons trägt zur Nachhaltigkeit bei und senkt so das Geschwindigkeitsniveau auf unseren Straßen."

In Wülfrath erwischte die Polizei 73 Raser, in Mettmann 16 und in Erkrath 23.

(RP/ac)