In der Mettmanner Kulturvilla wird „Hänsel und Gretel“ gespielt.

Theater: Kulturvilla hat ein Herz für Kinder

Am dritten Advent und am zweiten Weihnachtsfeiertag wird in dem Haus an der Beckershoffstraße „Hänsel und Gretel“ gespielt. Und für Februar organisieren Jugendliche ein Benefiz-Konzert.

(hup) Mettmanns Kulturvilla wird am 16. und 26. Dezember um 16 Uhr zur Opernbühne. Drei Sänger, ein Erzähler und fünf Musiker, unterstützt von singenden und tanzenden Mettmanner Kindern, wollen dann alle vom Kindergartenkind bis zu den Großeltern verzaubern.

Der Klassiker „Hänsel und Gretel“ begeistert große und kleine Zuschauer: Alle zittern mit, wenn die hungrigen Geschwister im Wald nicht mehr weiter wissen und auf die böse Hexe mit ihrem leckeren Lebkuchenhaus treffen. Und alle atmen auf, wenn am Ende die Hexe selbst zum Lebkuchen wird und die Eltern ihre Kinder wieder in die Arme schließen können.

Gestaltet wird die Oper vom Enseble der Wuppertaler Kinderkonzerte, den Lebkuchenkindern der Mädchenkantorei Mettmann, den Tanzengeln des Showtanzzentrums Constanze Kraus und der Hausherin der  Kulturvilla, Constanze Backes. Tickets gibt es im Vorverkauf für 20 Euro (Erwachsene) und zehn Euro (sieben bis 27 Jahre, bis sechs Jahre freier Eintritt) bei der Ticketzentrale Mettmann und online unter www.kulturvilla.com.

Es lohnt auch schon ein Blick ins neue Kulturvilla-Jahr, in dem es erstmals „Kulturvilla goes Pop“  – ein Konzert organisiert von Jugendlichen für Jugendliche an der Beckershoffstraße 20 geben wird. Dahinter steckt ein Kulturmanagement-Projekt von Villa-Betreiberin Backes und dem Mettmanner Heinrich-Heine-Gymnasium. Es ermöglicht Schülern, ein Benefizkonzert für ihre Altersgenossen zu organisieren und dabei viel über zum Beispiel Werbung, Bühnentechnik, Ticketing, Logo-Entwürfe, Budgetplanung und mehr zu lernen.

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 Hintergrund des Konzerts: Mit großer Betroffenheit haben die Schüler von der Arbeit des Vereins „Löwenstern“ erfahren, der Familien jugendlicher Krebspatienten betreut. So werden etwa Wohnungen für Eltern und Geschwister in Kliniknähe angemietet oder mit handgefertigten „Mutperlen“ Behandlungsverläufe dokumentiert. Der besondere Augenmerk des Vereines gehört den sogenannten „Schattenkindern“ – jenen Kindern, die im Schatten ihrer erkrankten Geschwister oft vernachlässigt werden.

Die hiesige Bundestagsabgeordnete Michaela Noll ist Schirmherrin dieses Vereines und hat auch die Schirmherrschaft für „Kulturvilla goes Pop“ übernommen. Die Schüler haben für das Konzert die Ratinger Band „Friday and the Fool“ ausgesucht, weil deren Musik vielen Schülern gefällt. Und das Konzert am 7. Februar um 19 Uhr soll natürlich voll werden.

Damit eine gut gefüllte Spendenkasse mit dem Gesamterlös des Abends an den Löwenstern-Verein überreicht werden kann, sind die Schüler noch auf der Suche nach Sponsoren, deren Beitrag dabei helfen soll, das Honorar für die Band abzudecken. Wichtiger Hinweis: Sponsorenlogos können noch bis zum 17. Dezember einen Platz auf dem Werbeplakat finden.

Die Ratinger Musiker sind den Schülern entgegengekommen, außerdem überlässt der Verein Kulturvilla Mettmann den Schülern Konzertsaal und Bar unentgeltlich, so dass der Reinerlös aus Ticket- und Getränkeverkäufen an die „Löwensterne“ gehen kann.

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