Immer mehr Unfallfluchten im Kreis Mettmann

Polizei sucht Zeugen: Immer mehr Unfallfluchten im Kreis Mettmann

Die Polizei in Mettmann schlägt Alarm: Fast täglich gibt es im Kreis Autofahrer, die nach Unfällen flüchten. Die Zahl steigt seit Jahren. Für einige aktuelle Fälle werden Zeugen gesucht.

Nach jedem vierten Unfall im Kreis Mettmann entfernt sich ein Beteiligter unerlaubt. "Die Zahl liegt auf einem hohen Niveau und steigt kontinuierlich", teilte die Polizei mit.

Aktuelle sucht die Behörde Zeugen folgender Unfälle:

In Velbert wurde am Sonntag, 10. Dezember, gegen 13:35 Uhr ein Fußgänger angefahren. Der 64-Jährige wollte die Friedrichstraße überqueren, als er von einem bislang unbekannten Pkw erfasst und zu Boden geworfen wurde. Der Fahrer erkundigte sich nach dem Verletzten und wartete mit ihm auf den Krankenwagen, doch bevor der eintraf, setzte er sich in sein Auto und fuhr davon.

Er wird als etwa 40 Jahre alt, korpulent und 1,60 Meter groß beschrieben und soll ein südosteuropäisches Aussehen haben. Er war in einer dunkelgrünen Limousine unterwegs. Hinweise an die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110.

In Ratingen touchierte ein Mercedes-Fahrer am Montag, 4. Dezember, gegen 11.50 Uhr an der Sandstraße am Eisstadion den linken Außenspiegel eines Pkw und beschädigte ihn. Der Mercedes-Fahrer kam zwar nochmal zurück zum Unfallort, da war das Auto aber schon weg. Der Geschädigte oder Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 02102 / 9981-6210 zu melden. Es soll sich bei dem Auto um einen Peugeot handeln.

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In Monheim am Rhein haben Unbekannte zwischen dem 7. und 8. Dezember einen weißen Seat Ibiza am Heck mit ihrem Auto beschädigt. Zum Unfallzeitpunkt stand der beschädigte Pkw an der Marie-Curie-Straße, Höhe Hausnummer 42. Die Polizei schätzt die Höhe des Sachschadens an dem Seat auf etwa 2000 Euro.

Ebenfalls in Monheim kam es am 8. Dezember gegen 10.35 Uhr zu einem Unfall auf einem Firmengelände, Niederstraße 3. Der Fahrer eines schwarzen Kleinwagens fuhr gegen einen schwarzen Dacia Sondero und flüchtete.

Am selben Tag kam es gegen 8 Uhr an der Krischerstraße in Monheim zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten 16-jährigen Leichtkraftradfahrer. Der junge Mann war mit seiner Daelim VS 125F in Richtung Rathaus unterwegs, als ein Hund auf die Fahrbahn lief. Der 16-Jährige leitete eine Vollbremsung ein und konnte so einen Zusammenstoß mit dem Tier verhindern. Durch die Bremsung kam er allerdings mit seinem Moped zu Fall und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

Der Besitzer des Hundes entschuldigte sich bei dem Schüler, setzte dann aber seinen Spaziergang fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der Hundebesitzer soll etwa 40 bis 45 Jahre alt sein und eine Wollmütze getragen haben. Die Polizei bittet die bislang unbekannten Zeugen, die dem Jungen aufhalfen, sich zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.

(hsr)