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Mettmann: Im Wettbewerbsfieber

Mettmann : Im Wettbewerbsfieber

Musikschul-Leiter Paul Sevenich und sein Team aus Ratingen haben ihre Rolle als Gastgeber des Regionalwettbewerbs "Jugend musiziert" achtbar erfüllt. Lob gab es für die Organisation und den Trimborn-Saal.

Stolze Eltern, strahlende Musikschüler, aber auch enttäuschte Gesichter — alles das gehört zu jedem musikalischen Wettbewerb. Auch beim 49. Regionalwettbewerb von "Jugend musiziert" waren geballte Emotionen zu spüren. Aus dem ganzen Kreisgebiet reisten von Freitag bis Sonntag begabte junge Musikerinnen und Musiker an, um sich in Alters- und Instrumentengruppen aufgeteilt, solo oder im Duett, der Jury zu stellen. Dabei kostete der Wettbewerb nicht nur die Bewerber viel Zeit und Mühe, auch für die Ratinger Organisation war der Aufwand groß.

Hilfestellung aus Hilden

Lutz Beyering, Vorsitzender des Fördervereins der Musikschule, hatte mit freiwilligen Eltern die Organisation der Cafeteria übernommen: "Wir erwarteten an diesem Wochenende etwa 1000 Leute, 230 Musiker, ihre Eltern und weitere Zuschauer." Dabei bekam der Förderverein Hilfestellung von den Eltern aus Hilden, wo der Wettbewerb in den letzten 19 Jahren stattfand.

"Wir haben seit 2006 zum ersten Mal wieder die Möglichkeit, einem solchen Wettbewerb auch die nötigen Räumlichkeiten zu bieten", sagte Paul Sevenich, Leiter der Musikschule Ratingen und Mitglied im Regionalausschuss Jugend musiziert. Mit der jährlichen Veranstaltung des Wettbewerbs um den Sparkassenförderpreis konnte er bereits eine Menge Erfahrung sammeln. Für "Jugend musiziert" musste er die Unterrichtsstunden während des Wettbewerbs umplanen, Räume umgestalten und die Prüfung der Bewerber auf die Zulassungsfähigkeit übernehmen. Die Resonanz war an allen drei Tagen durchweg positiv: "Ich wurde schon von vielen auf die gute Organisation und den Trimborn-Saal angesprochen", sagte Sevenich.

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Unter den Teilnehmern war auch Sonja Hafenrichter aus Ratingen. Vor ihrem Auftritt wirkte sie recht gelassen. Als Preisträgerin des letzten Sparkassenwettbewerbs konnte sie mit ihrer Nervosität schon gut umgehen. Hafenrichter war zuversichtlich, denn sie spielt seit drei Jahren Querflöte und hatte ihr Programm mit Edwin Pröm (Leiter des Kinder- und Jugendchors) als Begleiter am Klavier seit drei Monaten eingeübt. Nach dem Auftritt wirke die Solistin gelöst.

Geschwister im Duett

Auf einer ganz anderen Schwierigkeitsstufe spielten die Geschwister John und Kim Laura Friele aus Mettmann im Duett von Kontrabass und Klavier. Dabei war eine genaue Abstimmung der Einsätze wichtig. Musikschulleiter Sevenich zog eine positive Bilanz: "Ich würde Jugend musiziert auch im nächsten Jahr gerne wieder veranstalten."

(RP)