Mettmann: Hilfe für Menschen mit Demenz

Mettmann : Hilfe für Menschen mit Demenz

Das Haus St. Elisabeth reklamiert für sich eine gepflegte Wohnlichkeit in der Oberstadt. Es ist ein gemütliches Zuhause, das geprägt ist vom respektvollen Umgang miteinander. Kontakte zur Stadt, zu ihren Einrichtungen und zur Nachbarschaft wie den Kirchengemeinden sind gewollt. Viele ehrenamtliche Helfer machen dies erst möglich. Das Cafe Elisabeth ist ein besonders beliebter Treffpunkt im Haus. Der wunderschöne Garten hinter dem Haus und mitten in der Stadt lädt Bewohner und Besucher auch dann ein, wenn die Sonne sich mal hinter dicken Wolken verkriecht. Bezugspflege bedeutet, das die Bewohner ihre Bezugspersonen haben, sowohl im Pflegeteam als auch bei den übrigen Mitarbeitern im Haus. Ein Haus mit einem zukunftsweisenden Konzept heißt auch, dass Tiere, die zu Besuch kommen, so etwas wie eine "Türöffner"-Funktion haben, bei Menschen, die im Alter einsam geworden sind.

Demenz ist für Geschäftsführer Stefan Wigge ein besonders wichtiges Stichwort. Er ist einer der drei Vorsitzenden der Alzheimer-Gesellschaft Düsseldorf und Mettmann. Für die unterschiedlichen Veranstaltungen ist der spezialisierte Seniorentreff "Jute Stuw" der richtige Anlaufpunkt. Im Leitbild der Einrichtung ist die hundertjährige katholische Tradition festgeschrieben, obwohl, wie es die moderne Kapelle, gestaltet von Professor Heinz Mack, deutlich macht, den ökumenischen Geist des Hauses widerspiegelt. Geschäftsführer Stefan Wigge legt Wert auf die Förderung junger Menschen. Ausbilden ist für ihn eine Investition in die Zukunft des Hauses.

(RP)
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