Kreis Mettmann: Haushalt: Der Kreis entlastet die Städte

Kreis Mettmann: Haushalt: Der Kreis entlastet die Städte

Um insgesamt 26 Millionen Euro hat der Kreis Mettmann seine zehn Städte in diesem Jahr entlastet. Nachdem bereits im Sommer der Landschaftsverband Rheinland (LVR) eine über Jahre gebildete Rückstellung aufgelöst und an die Mitgliedskörperschaften ausgekehrt hatte, hatte der Kreistag unverzüglich entschieden, den auf den Kreis entfallenden Betrag in Höhe von knapp 18 Millionen Euro komplett an die Städte durchzureichen.

Am vergangenen Freitag hat der LVR nun einen Nachtragshaushalt verabschiedet, der zusätzlich eine Senkung der Landschaftsumlage für das noch laufende Jahr um 0,75 Prozentpunkte vorsieht. Für den Kreis Mettmann bedeutet das eine Reduzierung der zu zahlenden Landschaftsumlage um rund 8,1 Millionen Euro. Und auch diesen Erstattungsbetrag wird der Kreis nach dem Willen des Kreistages noch in diesem Jahr vollständig an seine Städte weiterleiten. "Für den Kreis Mettmann ist das im Kommunalrecht verankerte Rücksichtnahmegebot keine leere Formel, sondern seit eh und je gelebte Übung", betont Kreisdirektor und Kämmerer Martin M. Richter.

Und Landrat Thomas Hendele bekräftigt: "Unser Ziel ist und bleibt es, die Städte wo immer möglich zu entlasten. Von Verbesserungen im Kreishaushalt sollen die Städte 1:1 profitieren. Das sieht auch der Kreistag so." Für Erkrath ergibt sich eine Entlastung um 1,51 Millionen Euro, in der Nachbarstadt Mettmann sind es 1,19 Millionen Euro. In Wülfrath kommen so 630.000 Euro zusammen, mit denen Kämmerer Rainer Ritsche im Haushalt kalkulieren kann.

(RP)