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Großes Familienfest: Drei Kitas in Mettmann feiern

Lustige Spiele bei heißem Wetter : Großes Familienfest rund um St. Thomas Morus

Die drei Kitas des Katholischen Familienzentrums dokumentieren ihre Zusammengehörigkeit.

   Bei der Planung des Familienfestes rund um die Kirche St. Thomas Morus hatten sich die Organisatoren vom Katholischen Familienzentrum noch überlegt, wie sie auf schlechtes Wetter reagieren könnten - aber Samstagnachmittag gab es ein ganz anderes Problem: Wie geht man mit den tropischen Temperaturen um?

„Wir haben spontan ein paar Spiele organisiert, die mit Wasser zu tun haben, zum Beispiel Entenangeln“, sagt Alexandra Töpfer, Leiterin der Kita des Caritas-Verbandes. Den Wasserschlauch rauszuholen, wäre auch keine schlechte Idee, meint sie. Alle Spielangebote wurden unter Pavillons aufgebaut oder fanden im Schatten statt. „Die Hüpfburg haben wir kurzfristig abgesagt, wir hatten Angst, dass sich die Kinder die Füße verbrennen“, bedauert Ute Zbick-Hahnen, Leiterin der Kita St. Lambertus.

Bei Erzieherin Cornelia Bauch sollen die kleinen Festbesucher Wasserpistolen befüllen und in einen ein paar Meter entfernt stehenden Eimer wieder ausleeren.

„Es ist unser erstes gemeinsames Fest und wir wollen zeigen, dass wir zusammen gehören“, sagt Ute Zbick-Hahnen, die die Veranstaltung zusammen mit Alexandra Töpfer und Elke Völz, die die Kita Thomas Morus leitet, organisiert hat. Die drei Kitas gehören zum Katholischen Familienzentrum. „Das Familienzentrum bietet nicht nur Kinderbetreuun, sondern auch Familienhilfe und Beratung in anderen Lebensbereichen an“, erklären die drei Leiterinnen.

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„Das Familienzentrum soll unsere Angebote für Kinder und Familien vernetzen, auch der SKFM gehört da dazu“, so Dirk Wermelskirchen vom Kirchenvorstand. „Es gibt auch eine Steuergruppe für die Jahresplanung.“ „Wir als Leiterinnen koordinieren die Angebote, jede Kita kann Hilfesuchenden entsprechende Ansprechpartner vermitteln“, betont Alexandra Töpfer.

„Der Caritas-Verband gehört erst seit zwei Jahren dazu, die gemeinsame Arbeit muss natürlich erst noch wachsen und sich etablieren“, meint Alexandra Töpfer. Ute Zbick-Hahnen ist trotzdem nicht nur mit dem gemeinsamen Fest, sondern auch mit der Zusammenarbeit zufrieden: „Wir wollen mindestens einmal im Jahr eine gemeinsame Aktion anbieten. Im November gibt es eine Theateraufführung anlässlich ,30 Jahre Kinderrechte‘“, kündigt sie an. Eine Mitmachaktion mit dem Liedermacher Jörg Sollbach rundete das Fest ab. „Die findet zum Glück in der kühlen Kirche statt“, so Dirk Wermelskirchen.