Kreis Mettmann: Grippewelle schwappt auch in die Behörden

Kreis Mettmann: Grippewelle schwappt auch in die Behörden

Die abschwellende Grippewelle hatte auch die Kreis- und die Stadtverwaltungen fest im Griff. Auch die Wülfrather Stadtverwaltung war betroffen, konnte aber nicht einschätzen, wie viele Krankmeldungen insgesamt aufliefen. Vor allem in Bereichen, die mit der Öffentlichkeit zu tun haben, hatte es krankheitsbedingte Personalausfälle gegeben, so die Verwaltung der Kalkstadt.

Die Kreisverwaltung Mettmann teilte mit, dass es dort einen Krankenstand von etwa 4,4 Prozent gegeben habe. Man sei über einen längeren Zeitraum hinweg stark von der Grippewelle betroffen gewesen. Im Moment gehe es aber wieder aufwärts, sagt Kreissprecherin Daniela Hitzemann.

Die Stadtverwaltung Mettmann hatte ebenfalls mit zahlreichen Krankmeldungen zu kämpfen. Der Krankenstand von Ende Februar bis Anfang März lag bei rund 14 Prozent, wie Stadtsprecher Thomas Lekies mitteilt. 81 Mitarbeiter waren mindestens einen Tag erkrankt. Allerdings sind die Krankmeldungen im Vergleich von der ersten zur zweiten Woche um vier Prozent zurückgegangen, wie Lekies wissen ließ.

Die Stadt Erkrath wies ebenfalls einen hohen Krankenstand auf; diverse Ämter waren zeitweise nur schwer telefonisch zu erreichen. Eine genaue Zahl über den Krankenstand werde man aber nicht veröffentlichen, wie Stadtsprecher Christian Knippschild mitteilt, da es sich um "sensible Daten der Mitarbeiter" handele und die Statistik nur intern geführt werde.

(RP)