Gesundheitsladen: Kunst tut der Seele gut

Interview : Gesundheitsladen: Kunst tut der Seele gut

(arue) Der Gesundheitsladen lädt zum Auftakt seines Jahresprogramms für Sonntag erstmals zu einer Vernissage ein. Unsere Redaktion fragte bei der Leiterin Ursula Johanna Klugstedt nach.

Frau Klugstedt, erstmals begehen Sie den Auftakt des Gesundheitsprogramms mit einer Ausstellung. Warum?

Klugstedt Wir möchten neue Impulse zur Stärkung der seelischen Gesundheit durch Wohlbefinden und Kreativität im Alltag geben. Gerade im Hinblick auf die Ursachen von Burnout, zum Beispiel durch Überforderung oder Mobbing, kann das Schauen von und Sprechen über Kunst helfen, über eigene Gefühle und Eindrücke zu reden um nicht zuletzt dadurch langfristigen Anspannungen vorzubeugen.

Bildet das Thema Burnout auch in dem Programm des Instituts für Gesundheitsförderung einen Schwerpunkt?

Klugstedt Ja, es gibt ein großes Kapitel „Körperwahrnehmung und Pflege der Seele“. Hier sind diejenigen Kursangebote wie Autogenes Training, Mediation, meditatives Stricken oder Qigong zusammengestellt, die stark belasteten Menschen neue Wege zur Entspannung und Stressbewältigung zeigen.

Der Gesundheitsladen existiert nun seit mehr als einem Jahr. Wie kommt er bei den Mettmanner Bürgern an?

Klugstedt Es macht mir selbst große Freude, hier zu arbeiten. Wir haben 1400 Teilnehmer pro Halbjahr. In einer aktuellen Befragung im November haben wir einen hohen Zufriedenheitsgrad mit den Kursangeboten sowie der Verwaltung und Organisation bestätigt bekommen. Montag bis Freitag von 9 bis 12 sowie 14 bis 16.30 Uhr beraten meine Mitarbeiterinnen jeden Gesundheitsinteressierten sowie telefonisch unter 02104 773331 und per E-Mail unter ifg@evk-mettmann.de.

Die Vernissage ist am Sonntag, 26. Januar, 14 bis 17 Uhr im Gesundheitsladen, Gartenstraße 1.

(arue)