Gemeinsame Aktion der fünf Begegnungszentren in Mettmann

Mettmann : Begegungszentren werben für ihre Angebote

Die fünf Treffs für ältere Menschen in Mettmann wollen künftig noch stärker kooperieren.

Die fünf Mettmanner Begegnungszentren für ältere Menschen wollen sich künftig mehr als bisher gemeinsam darstellen, ihre Angebote vernetzen und sie öffentlichkeitswirksam präsentieren. Unter dem Stichwort „Wir im Quartier“ gehen der Awo-Treff, das Caritas-Netzwerk, das DRK-Begegnungszentrum, das Begegungszentrum Johanneshaus und der Seniorentreff „Jute Stuw“ am 15. Mai auf den Mittwochs-Markt und werden von 10 bis 12 Uhr Flyer mit ihren spezifischen Angeboten verteilen.

„Unser gemeinsames Anliegen ist es, die Senioren aus ihrer Einsamkeit zu holen und ihnen ein Freizeitangebot zu präsentieren, das ihnen neue Perspektiven bietet“, sagt Mabel Stickley von der „Juten Stuw“.

Weitere Aktionstage auf dem Wochenmarkt sind am 21. August mit dem Thema „Tanzen“ und am 16. Oktober mit dem Schwerpunkt „Ernährung“ geplant.

Die fünf Begegnungszentren, die vom Kreis, von der Stadt und von den Beiträgen der Teilnehmer mitfinanziert werden, sind in der Pflicht, aus zahlreichen Fachbereichen Kurse anzubieten.

Dabei haben sich Schwerpunkte gebildet. Die Awo veranstaltet seit Jahren spezielle PC-Kurse, das DRK-Begegungszentrum bietet besonders gesundheitsorientierte Bewegungsangebote an, der Caritas-Netzwerktreff freut sich über Teilnehmer an Sprachkursen, Sing- und Flötenkreis sowie an Bastel- und Handarbeitskreisen. Das Johanneshaus sieht einen seiner Schwerpunkte im Seniorentanz sowie im Reparaturcafé und der Seniorentreff „Jute Stuw“ unterhält mehrere Beratungsgruppen zum Thema Demenz. „Wir haben in Mettmann rund 11.600 Senioren“, sagt Robert Güde vom Caritas Netzwerktreff. Viele von ihnen kennen nicht die große Bandbreite der Angebote und haben Hemmungen, die Zentren aufzusuchen. Dies soll sich in Zukunft ändern: Es gibt feste Zeiten, an denen die eine oder andere Veranstaltung angeboten wird. Die Flyer geben Auskunft. Der Kostenbeitrag für die Kurse halte sich in Grenzen, sagt Susann Ribbert von der DRK. Oft, beispielsweise bei Bewegungsangeboten, werden die Kosten von der Krankenkasse erstattet.

„Wir wollen nicht nur die Türen öffnen und Kaffee und Kuchen anbieten“, sagt Robert Güde. „Sondern wir helfen den Menschen, den Alltag sinnvoll zu gestalten.“

Wer Interesse hat, ein Begegnungszentrum zu besuchen, erhält hier die Adressen: Robert Güde, Caritas Netzwerk-Treff, Vogelskamp 120, Telefon 02104 22761, Das Johanneshaus, Düsseldorfer Straße 154, Annette Droste, Telefon 02104 71011, Seniorentreff „Jute Stuw“, Düsseldorfer Straße 20, Mabel Stickley, Telefon 02104 792300, Awo Treff, Gottfried-Wetzel-Straße 8, Walter Hill, Telefon 02104 70753, und das DRK Begegnungszentrum, Bahnstraße 55, Susann Ribbert,Telefon 02104 216935.

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