Firma Paeschke baut Häuser in Mettmann

Bautätigkeit in Mettmann: Startschuss für zwei Neubaugebiete

Bauträger Gernot Paeschke will an der Metzkausener Straße 50 Häuser bauen. Die Erschließungsarbeiten haben begonnen. In Mettmann-Süd sind sechs Häuser an der Mozartstraße geplant.

Vier große Bagger und ein Radlader sind an der Metzkausener Straße im Einsatz. Die Erschließungsarbeiten für das große Neubaugebiet am Rande der  L 239n sind in vollem Gange.  Die Firma Paeschke aus Langenfeld baut hier 50 Einfamilienhäuser (elf freistehende Einfamilienhäuser, 36 Doppelhaushälften und drei Reihenhäuser). Die Wohnflächen liegen zwischen 127 und 164,5 Quadratmetern. Die unterschiedlichen Haustypen verfügen über fünf oder sechs Zimmer und kosten von 545.000 bis 725.000 Euro.

Geplant ist, die Erschließung inklusive der Baustraße voraussichtlich bis Ende März 2019 abzuschließen. Im direkten Anschluss ist der Beginn des Hochbaus geplant. Die Gesamtfertigstellung aller Häuser ist für Ende 2021 avisiert. Die ersten Häuser werden voraussichtlich im 2. Quartal 2020 bezugsfertig sein, sagt Bauträger und Investor Gernot Paeschke.

Der  Zugang zu dem Baugebiet verläuft über die kleine Metzkausener Straße. Es gab zwar Überlegungen, von der L 239n eine Straße ins Wohngebiet zu bauen. Doch dieser Plan  wurde verworfen: zu teuer, die Topgrafie lässt dies nicht zu, es entstünde eine gefährliche Kreuzung, sagt Straßen NRW. Die Idee, das Neubaugebiet für die Straße Am Hoshof zu erschließen, ist ebenfalls verworfen worden.

Das Haus an der Metzkausener Straße ist abgerissen worden. Dies war notwendig, um überhaupt einen Zuweg zum Baugebiet zu erhalten. Übrigens ein teurer Abriss: Bei einem öffentlichen Versteigerungstermin erwarb Paeschke für rund 500.000 Euro das Haus.

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Es hat mehrere Jahre gedauert, bis der Startschuss erfolgen konnte. Bereits 2014 schloss die Paeschke GmbH mit der Stadt einen Baulandsbeschluss. Darin wird festgeschrieben, dass das Langenfelder Unternehmen die Kosten für die Infrastruktur, Erschließung und den Bau der  Spielplätze übernimmt. Auch die Ausgleichsflächen gehören dazu. Schließlich zahlt Paeschke nach einem bestimmten Schlüssel anteilig die Kosten für Kita- und Grundschulplätze, die sich aus der Ansiedlung im Neubaugebiet ergeben. Es gab Befürchtungen, dass sich die Verkehrssituation in Metzkausen durch das Neubaugebiet weiter verschärfen würde. Besonders im Hassel, so die Bürger, könnte es noch enger werden. Ein Verkehrsgutachten, das von der Stadt vorgelegt wurde,  konnte diesen Eindruck nicht bestätigen.

Es existiere bereits eine lange Warteliste, sagt Gernot Paeschke. Das Besondere: Viele Interessierte kommen aus Metzkausen, Kinder von Eltern, die bereits im Ortsteil wohnen, haben Interesse, in das Neubaugebiet zu ziehen.

Ortswechsel: Die Firma Paeschke aus Langenfeld hat das Grundstück der neuapostolischen Kirche in Mettmann-Süd gekauft und wird es bebauen. Die Kirche ist abgerissen worden. Paeschke will auf dem Grundstück insgesamt sechs Einfamilienhäuser (zwei freistehende Einfamilienhäuser, vier Doppelhaushälften) bauen. Die Wohnflächen liegen zwischen ca. 132,5 und ca. 150 m². Die Die Häuser kosten je nach Typ  572.500 bis 727.000 Euro. Paeschke:  „Wir beabsichtigen mit dem Bau der Häuser im Frühjahr/Sommer 2019 zu beginnen, so dass der Bezug der Häuser voraussichtlich im Sommer 2020 erfolgen kann.“ Der Verkaufsstart an die vorgemerkten Kunden beider Baugebiete ist bereits erfolgt, sagt Paeschke. Der offizielle Verkauf startet Mitte nächster Woche. In beiden Baugebieten entstehen die Häuser in massiver Bauweise.

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