Feuerwehr Mettmann trainiert mit großer Schauübung

Mettmann : Feuerwehr trainiert mit großer Schauübung

Anders als bei „richtigen“ Einsätzen dürfen diesmal Interessierte zuschauen und Fragen stellen.

(arue) Die Feuerwehr Mettmann trainiert mit einer großen Schauübung am Samstag, 25. Mai, den Einsatz im Straßenverkehr. Das kündigt Leiter Marco Zerweiss in einer Pressemitteilung an. Das Szenario: Ein Autofahrer erleidet während der Fahrt einen Herzinfarkt, verliert daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammt einen Bagger an einer Baustelle vor dem Mehrgenerationenhaus. Der Autofahrer wird dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Durch den Aufprall beschädigt der Bagger eine Gasleitung. Das ausströmende Gas entzündet sich. Der Brand greift auf das Gebäude über, Rauch breitet sich überall aus. Treppenräume und Fluchtwege sind versperrt. Mehrere Personen werden vermisst, eine Person hat sich auf das Dach gerettet.

Was sich anhört wie ein Horrorszenario, ist diesmal glücklicherweise nur das Drehbuch der groß angelegten Schauübung, die die Feuerwehr Mettmann anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens durchführt. Sie möchte damit den Zuschauern ihre Taktik, ihr Vorgehen und ihre Technik ein Stück weit näher bringen. Als besonderer Höhepunkt wird der fiktive Einsatz aus den unterschiedlichen Perspektiven der Einsatzkräfte auf Video festgehalten. Die so eingefangenen Eindrücke bilden die Basis für einen eigenen Imagefilm der Feuerwehr, der im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll.

Im gemeinsamen Gespräch werden die Einsatzkräfte eingewiesen. Foto: Feuerwehr Mettmann

Im Anschluss an die Schauübung stehen die Einsatzkräfte allen Zuschauern für Fragen zur Verfügung. Außerdem können die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge erkundet und aus nächster Nähe bestaunt werden.

Die Übung beginnt am Samstag, 25. Mai, um 11 Uhr auf der Königshofstraße im Bereich des Mehrgenerationenhauses. Das voraussichtliche Ende ist gegen 12.10 Uhr geplant. Zuschauer und Fotografierende sind anders als bei Einsätzen, in denen es um Leib und Leben geht, diesmal ausdrücklich erwünscht.

(arue)
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