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Bundestagswahl: FDP: Tina Pannes zeigt klare Kante

Bundestagswahl : FDP: Tina Pannes zeigt klare Kante

Jung, dynamisch und erfolgreich: Abgedroschen mag das klingen, ist es aber nicht. Tina Pannes hat frischen Wind in die Ratinger FDP gebracht, die einst etwas antiquiert wirkte. Sie gehört einer Generation an, die virtuelle Kanäle der Kommunikation intensiv nutzt. Doch auch die Tradition ist wichtig: Die Neujahrstreffen der Liberalen gehören zu den gesellschaftlichen Highlights, weil Pannes es schafft, mit witzig-klugen Beiträgen die Zuhörer zu begeistern. Die Politik ist ihr Ding, sie will mitmischen, mitreden, mitgestalten. Und die Liberalen sind wieder im Aufwind, haben im Land deutlich mehr Gewicht bekommen.

Nun kandidiert die 35-Jährige (Listenplatz 21) für den Bundestag - eine Entscheidung, die keine Überraschung war. Denn die Ratingerin spannt gern den weiten Bogen, konzentriert sich nicht nur auf die Politik in der eigenen Stadt. Sie weiß, dass viele Dinge in den Kommunen, Ländern und im Bund miteinander verbunden sind. Es geht um Strategien und Strukturen. Auf ihrer Homepage zeigt sie klare Kante. Man nehme nur das Thema Einwanderung. Wörtlich heißt es: "Wir wollen ein Einwanderungsgesetz, das zwischen Verfolgten, Kriegsflüchtlingen und Einwanderern unterscheidet. Das Grundrecht auf Asyl für individuell Verfolgte ist für uns nicht antastbar. Kriegsflüchtlingen soll unkompliziert ein vorübergehender humanitärer Schutz gewährt werden. Die dauerhafte Einwanderung wollen wir mit einem Punktesystem steuern. Gut integrierte Flüchtlinge können dann auch über diesen Rechtskreis Bleiberecht erlangen."

(kle)