Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: Es fehlen Pendler-Parkplätze

Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: Es fehlen Pendler-Parkplätze

Mettmann hat ein Parkplatz-Problem. Das betrifft besonders Menschen, die in Mettmann arbeiten und tagsüber ihr Auto abstellen - und zwar ohne jeden Tag 15 Euro bezahlen zu wollen. Die beiden Tiefgaragen (Kreissparkasse und Neanderthal-Passage) und die beiden Parkhäuser (Königshof-Galerie und Neanderstraße) sind privat und kostenpflichtig. Kostenfreies Parken gibt es noch auf einem Teil des Seibelparkplatzes. Doch der ist überfüllt. Die Stadtverwaltung verfolgt konsequent den Weg, alle Parkzonen rund um die Innenstadt zu bewirtschaften.

Das bedeutet: Parkautomaten, die man mit Geld füttern muss. Oder aber sie führt eine Parkscheiben-Regelung ein. So jüngst geschehen an der Klutenscheuer. Übrigens: An der alten Post soll demnächst das Parken ebenfalls kostenpflichtig werden. Die Folge: Pendler oder Schüler suchen sich Stellplätze in der Peripherie, genauer in Wohngebieten. Das hat zur Folge, dass die Anwohner sauer reagieren. Die Politik schweigt und nimmt das Problem nicht auf. Getreu dem Motto, wir brauchen Geld, die Kassen sind leer.

Aber: Wenn die Stadt will, dass Menschen nach Mettmann kommen und hier arbeiten, dann müssen auch Pendlerparkplätze geschaffen werden. Oder sie bietet das Parken an der Grube 7 in Gruiten-Dorf an und setzt Pendlerbusse in die Innenstadt ein. Der Einzelhandel kritisiert den Parkmissstand ebenfalls. Verständlich.

(RP)