In Erkrath und Mettmann Gespräche zum Welthospiztag

Erkrath/Mettmann · Am Samstag informieren Erkrather Aktive an vier Standorten, darunter auch in Mettmann. An Sonntag gibt es einen Gedenkgottesdienst in der Neanderkirche.

Silke Kirchmann leitet das Franziskus-Hospiz in Erkrath.

Silke Kirchmann leitet das Franziskus-Hospiz in Erkrath.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

(hup) Jährlich wird am zweiten Samstag im Oktober der Welthospiztag begangen. In diesem Jahr fällt dieser Termin auf den 8. Oktober.  Um auf seine wichtige Arbeit aufmerksam zu machen, ist das Erkrather Franziskus-Hospiz Hochdahl an diesem Tag an vier Standorten präsent. Das Motto des Welthospiztags am kommenden Samstag, 8. Oktober, lautet „Hospiz kann mehr.“ Vor dem Hintergrund der anhaltenden Sterbehilfedebatten möchte auch das Franziskus-Hospiz Hochdahl (FHH) zeigen, was Hospizarbeit und Palliativversorgung – alternativ zur derzeit intensiv diskutierten Suizidbeihilfe – zu leisten vermögen. An vier Standorten werden Mitarbeitende des FHH am Samstag zwischen 10 und 13 Uhr präsent sein:  am Hochdahler Markt (neben Edeka) in Hochdahl, am Bavierzentrum in Alt-Erkrath, am Neuenhausplatz in Unterfeldhaus und vor dem Büro des Ambulanten Hospiz- und Beratungsdienstes in Mettmann, Mühlenstraße 15. „Wir freuen uns darauf, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen,“ sagt Koordinatorin Christiane Dommach.

Das Motto verweise auf die lange Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland im Sinne von „Hospiz kann heute mehr als in seinen Anfängen“. Das Motto stehe außerdem für die hospizliche Praxis, durch Trauerangebote über den Tod hinaus für die Angehörigen da zu sein. „Hospiz kann mehr“ fordere dazu auf, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Am Sonntag, 9. Oktober, werden Mitarbeitende des FHH um 11 Uhr am Gottesdienst in der Neanderkirche teilnehmen und Einblicke in ihre Hospizarbeit geben.

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