Elternhaltebuchten in Mettmann

Das Parkchaos soll gemindert werden: Haltebucht bietet Platz für Elterntaxis

Die Stadt hofft so, das Parkchaos vor der Grundschule am Neandertal in den Griff zu bekommen.

Rechtzeitig zum Schulbeginn ist an der Beethovenstraße eine so genannte Haltestelle für Elterntaxis, also eine Hol- und Bringzone für die Grundschule „Am Neandertal“ von der Stadt eingerichtet worden.

An der Straße kurz vor der Blumenstraße befindet sich eine Haltebucht, in der mehrere Autos hintereinander Platz haben. Dort sollen die Eltern künftig anhalten und die Kinder absetzen, die dann noch einen Fußweg von rund 300 Metern bis zur Schule haben. „So haben die Kinder, die mit dem Auto gefahren werden, die Möglichkeit, auch Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Das ist ganz wichtig“, sagt Schulpflegschaftsvorsitzender Johannes Leuer.

Das Problem: Die Haltebucht kann nur aus Richtung Flurstraße angefahren werden. Besser wäre eine Haltebucht an der Blumenstraße oder auf dem Netto-Parkplatz gewesen. Von dort aus führt ein Fußweg bis zur Schule.

Die Schulpflegschaft, die Schulleitung und die Mitarbeiter des Sachgebiets „Verkehrsinfrastruktur“ der Stadtverwaltung hoffen, mit der Elternhaltestelle die teils chaotische Verkehrssituation morgens und mittags vor der Schule entschärfen zu können.

Schulleiterin Carmen Bryks bedankte sich beim Schulpflegschaftsvorsitzenden Leuer und bei Dr. Stefan Tetzner, dem Leiter der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Mettmann. Beide hatten sich für die Hol- und Bringzone an der Beethovenstraße eingesetzt.

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Nachdem der Kreis Mettmann als zuständige Behörde für die Beethovenstraße (Kreisstraße 37) grünes Licht gab, wurden die Schilder an der Einbuchtung vom städtischen Baubetriebshof aufgestellt. In dem Bereich gilt künftig ein eingeschränktes Halteverbot – in der Zeit von 7 bis 16.30 Uhr.

Vor den Sommerferien wurden in einem Radius von rund 300 Metern um die Grundschule an der Gruitener Straße „grüne Füße“ auf die Wege gesprüht. Sie sollen den Kindern den sichersten Weg zur Schule zeigen und ihnen verdeutlichen, wo sie stoppen und besonders auf den Verkehr achten sollen.

„Bei dieser Aktion wurden wir auch sehr gut von der Stadt unterstützt und beraten“, bedankt sich Schulpflegschaftsvorsitzender Leuer bei Dr. Tetzner.

Die „grünen Fußpaare“, die auch an anderen Grundschulen eingesetzt werden, sollen jetzt noch von der neuen Elternhaltestelle bis zur Blumenstraße ergänzt werden.

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