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Kreis Mettmann: Eine gute Adresse für Gelenk-Ersatz

Kreis Mettmann : Eine gute Adresse für Gelenk-Ersatz

Wenn jeder Schritt zur Qual wird, weil die Hüfte oder das Knie infolge von Unfällen oder Verschleiß ständig schmerzt, kann ein künstliches Gelenk die Lösung sein. Rund 420 000 Menschen jährlich erhalten in Deutschland eine Endoprothese, um wieder schmerzfrei leben und ihren Alltag meistern zu können. Gleichzeitig hinterfragen Krankenkassen zunehmend die Notwendigkeit der Implantation von künstlichen Gelenken und fordern eine Zweitmeinung ein. Für Betroffene ist es wichtig, sich an ausgewiesene Experten zu wenden. Eine sichere Adresse mit guter Behandlungsqualität und Erfahrung in der endoprothetischen Versorgung ist die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie. Das bescheinigt jetzt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) zusammen mit Endo-Cert, die die Kaiserswerther Klinik als Endoprothetik-Zentrum ausgezeichnet haben.

"Im Audit wurde geprüft, ob die Fachklinik die hohen Qualitätsanforderungen eines Endoprothetik-Zentrums erfüllt. Dazu gehören unter anderem ein umfassendes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie, eine bestimmte Anzahl an Operationen, der Nachweis strukturierter Prozesse, die Einhaltung einer vorgegebenen Struktur der Klinik sowie die nachgewiesene Qualifikation der Mitarbeiter", erläutert Daniel Frank, Chefarzt der Klinik, das Verfahren. "Erst wenn externe Gutachter im Anschluss an das Audit die Richtigkeit der Prüfung bestätigt haben, wird das Zertifikat vergeben."

Knapp 300 Patienten erhielten im vergangenen Jahr im Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. Um unnötige Operationen zu vermeiden, ist es für zertifizierte Endoprothetikzentren verpflichtend, dass mehrere Fachärzte die Diagnose sowie die Indikation zur Operation bestätigen."Der Ersatz von Gelenken ist zwar das letzte Mittel in der Behandlung, aber dann ratsam, wenn der Leidensdruck der Patienten zu hoch ist und konservative Therapien durch Physiotherapie oder Medikamente nicht mehr helfen", erläutert Frank. Für wen ein Implantat in Frage kommt, wie die Operation verläuft und welche Risiken es gibt, darüber informiert Frank betroffene Männer und Frauen in regelmäßigen Informationsveranstaltungen. Die nächste Veranstaltung findet am 14. September um 18 Uhr in der Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf im Raum 025a/b statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

(RP)