Velbert/Haan /Langenfeld: Einbrüche im Kreisgebiet

Velbert/Haan /Langenfeld : Einbrüche im Kreisgebiet

In der Region gab es am Donnerstag und Mettmann wieder mehrere Einbrüche. Betroffen waren die folgenden Städte:

Velbert

In der Nacht auf Freitag brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter in die Räume einer zahnärztlichen Praxis an der Looker Straße im Velberter Ortsteil Langenberg-Bonsfeld ein. Durch ein aufgehebeltes Fenster an der Hausfront gelangten sie scheinbar unbemerkt von anderen Hausbewohnern und Nachbarn in den Empfangsbereich der Praxis. Aus einer dortigen Kasse erschwand Bargeld in Höhe von wenigen hundert Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

Haan

Am Donnerstagabend zwischen 19.15 Uhr und 21 Uhr, nutzten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter die abendliche Dunkelheit und die Abwesenheit der Bewohner der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Diekerhofstraße.
Scheinbar unbemerkt von anderen Hausbewohnern und Nachbarn konnte ein rückwärtiges Fenster aufgehebelt und als Ein- und Ausstieg genutzt werden. Was aus den durchwühlten Wohnräumen als Beute verschwand, steht noch nicht genau fest.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6380, jederzeit entgegen.

Mehrere Einbrüche in Langenfeld

Am Donnerstag zwischen 7.15 Uhr und 16.30 Uhr, kam es zu einem so genannten Tageswohnungseinbruch an der Verbindungsstraße in Wiescheid. Durch die aufgebrochene Haustüre des freistehenden Einfamilienhauses gelangten die Einbrecher in alle Räume des Hauses, aus denen nach ersten Erkenntnissen ein geringer Bargeldbetrag, ein Klapprechner der Marke Medion und mehrere so genannte E-Zigaretten verschwanden.

  • Hilden/Haan : Polizei meldet Einbrüche in Hilden und Haan
  • Heckenrosenweg : Einbrecher kamen durch Kipp-Fenster
  • Mönchengladbach : Mehrere versuchte Einbrüche

Am Donnerstag zwischen 18 Uhr und Mitternacht brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter in die betriebliche Nebenwohnung einer Kfz-Werkstatt an der Leichlinger Straße im Immigrath ein. Hierzu wurde massiv, aber erfolglos an einer Metalltüre gehebelt. Durch eine schließlich eingeschlagene Glasscheibe der Türe gelangten die Täter in die Wohnung, aus der nach ersten Erkenntnissen eine Spielkonsole mit mehreren Spielen verschwand. Der entstandene Beute- und Sachschaden summiert sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 2.000,- Euro.

In der gleichen Nacht, zwischen 19.15 Uhr und 07.10 Uhr brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter in die Werkstatträume einer Firma am Winkelsweg ein. Durch ein aufgebrochenes Fenster gelangte man in die Räume. Welche Beute der oder die Einbrecher dort machten, steht noch nicht genau fest.

In der Zeit vom Mittwochmorgen 7.30 Uhr, bis zum Freitagmorgen des 22.03.2013, 8.30 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Einbrecher in ein freistehendes Einfamilienhaus an der Straße Heinenbusch in Richrath. Durch eine aufgebrochene Terrassentüre gelangte man ins Haus, aus dem anschließend mehrere hundert Euro Bargeld und ein mobiles Navigationsgerät verschwanden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6510, jederzeit entgegen.

Hinweise und Tipps der Polizei

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Einbruchschutz:

1.Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich.

2.Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab.

3.Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei.

Gleichzeitig wird wiederholt auf die kriminalpräventive Aktion "Riegel vor - gemeinsam aktiv gegen Wohnungseinbruch" hingewiesen:

Mit der Kampagne "Riegel vor" ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. So mussten im Kreis Mettmann mit 1512 ( mit einer Schadenssumme von mehr als 5 Millionen Euro ) mehr als 50 Prozent Straftaten mehr registriert werden, als im Vorjahr ( 2009 ). Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise.

Ihr Haus oder Ihre Wohnung soll es Einbrechern nicht leicht machen. Ein guter Einbruchschutz ist oft preiswerter als man denkt. Nutzen Sie Sicherheitseinrichtungen, verhalten Sie sich sicherheitsbewusst, lassen Sie sich von uns beraten.

Ihr Beitrag zum Schutz gegen Einbrecher ist unverzichtbar!

Auf gute Nachbarschaft ! Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110, mit Notfallfax oder über das kostenfreie Hinweistelefon für ein sicheres Zuhause! Dieses kostenfreie Hinweistelefon hat die Kreispolizeibehörde Mettmann exklusiv geschaltet unter der Nummer:

0800 - GIB ACHT (442 2248)

Einfach die Buchstabenfolge GIB ACHT auf der Handytastatur drücken, so kann man sich die Nummer sehr leicht merken. Die Polizei hofft, dass verdächtige Beobachtungen bereits sehr früh gemeldet werden und nicht erst dann, wenn die Täter längst wieder verschwunden sind. Selbst Hinweise auf fremde Personen oder verdächtige Fahrzeuge in Wohnsiedlungen, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit Straftaten stehen, nimmt die Polizei dankbar auf. "Wir kommen lieber mehrmals vergebens, als einmal zu spät !" Jeder Hinweisgeber, der die Servicenummer anwählt, kann sicher sein, mit einem geschulten Polizeibeamten zu sprechen. Er erhält eine persönliche Rückmeldung zu seinem Hinweis.

Weiterhin bietet die Polizei vielfache Information und Beratung an. Lassen Sie sich von uns beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses, Ihrer Wohnung oder auch über geeignete Wertbehältnisse, erhalten Sie bei Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7500 - . Die dort beratenden Kriminalisten informieren Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten, den Einbruch hemmenden Produkten sowie örtliche Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Originaltext: Polizei Mettmann Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/43777 Pressemappe via RSS : http://www.polizeipresse.de/rss/dienststelle_43777.rss2

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010 Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/mettmann

(ots)