Mettmann : Ein Querdenker

Der Rechtsanwalt Peter H. Dehnen ist ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt und Entscheider-Berater. In Metzkausen hat er eine neue Heimat gefunden. Er wird einen zweiten Band über den Ortsteil schrieben.

Oft ist der Vorwurf zu hören, dass der Mettmanner Stadtteil Metzkausen eine Schlaftstadt Düsseldorfs sei. Viele Bürger, die in Metzkausen wohnen und in Düsseldorf arbeiten, würden sich mit Metzkausen und der Kreisstadt Mettmann nicht identifizieren. Dass dieses Vorurteil nicht unbedingt stimmen muss, beweist Peter H. Dehnen.

Der erfolgreiche Rechtsanwalt hat seit vielen Jahren eine bekannte Kanzlei im Düsseldorf-Pempelfort. Von dort aus bearbeitet er mit seinem zehnköpfigen Anwaltsteam und einem großen Expertennetzwerk Mandate im deutschen und internationalen Steuer- und Wirtschaftsrecht. Das Motto der Kanzlei ist schlicht: „Geht nicht, gibt es nicht.“

25 Jahre tätig in der Kanzelei

In diesem Jahr ist er 25 Jahre als Rechtsanwalt tätig. Im Jahr seines Anwalt-Jubiläums hat er einen Teil seiner Kanzlei nach Metzkausen verlegt. „Seit 1986 besitze ich ein Haus in Metzkausen. Dort habe ich zwei Arbeitszimmer, die ich neben meinen Düsseldorfer Büroräumen nutze“, so der 51-Jährige. Peter Dehnen arbeitet nicht nur als Wirtschaftsanwalt sondern fungiert als Entscheider-Berater. „In dieser Funktion berate ich deutsche und ausländische Unternehmen und deren Entscheider in schwierigen Risiko- und Entscheidungsprozessen“, umschreibt er diese Aufgabe. Für ihn biete die abwechslungsreiche Landschaft in Metzkausen die Ruhe und Inspiration, um Konzepte und Strategien für komplexe Problemlösungen zu finden, lobt er seinen Wohnort. Dem gebürtigen Duisburger und vierfachen Familienvater, der in Ratingen aufgewachsen ist, ist Metzkausen mittlerweile zur Heimat geworden. Dort hat er sich einige Jahre im Pfarrgemeinderat der Gemeinde Heilige Familie engagiert, davon zwei Jahre davon als Vorsitzender. Der Schulpflegschaft des Heinrich-Heine-Gymnasiums gehörte er bis vor kurzem viele Jahre an.

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Er ist Mitglied im Bürgerverein Metzkausen. Diese Mitgliedschaft sei sicherlich die Wurzel für das von ihm im Jahr 2002 herausgegebene „Metzkausen“ Buch gewesen“, verrät der engagierte Rechtsanwalt. „Ich plane übrigens, im kommenden Jahr einen zweiten Band zu veröffentlichen.“ Nicht nur für den Stadtteil, sondern für das Geschehen in Mettmann insgesamt interessiert er sich. Dabei erzählt er, dass er vor ein Gespräch mit Bürgermeister Bodo Nowodworski über den Standort Mettmann geführt habe. „Ich habe ihm angeboten, eine Vision nach dem Motto, wie stelle ich mir Mettmann in 20 Jahren vor, zu entwickeln.“ Dies sollte verbunden werden mit einer Projekt- und Strategieplanung. „Die Begeisterung beim Bürgermeister hielte sich in Grenzen“, bemerkte Peter H. Dehnen lächelnd.

(RP)