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Mettmann: Ein guter Seelsorger

Mettmann : Ein guter Seelsorger

In der Erinnerung der Menschen, die ihn gekannt haben, ist Johannes Flintrop bis heute lebendig. "Er war sehr sozial engagiert. Seine Schwester, die ihm den Haushalt führte, sagte immer, wenn sie nicht darauf achtet, gibt er alles, was er hat, an Bedürftige", berichtete Margarete Abel.

Sie war damals 13 Jahre alt und hatte bei Kaplan Flintrop Kommunionunterricht. Als sehr gläubig lernte Rolf Hamacher den Priester kennen. Er hatte bei ihm Religionsunterricht. "Er hat uns viel gelehrt und gegeben. Es war seine besondere Art, wie er uns Schulkindern damals begegnet ist. Er war ein ausgezeichneter Seelsorger." In der Familie von Willi Flintrop ist das Andenken an den mutigen Angehörigen bis heute lebendig. "Unsere Mutter hat uns erzählt, wie unser Onkel gelebt hat und gestorben ist und auch unser Vater hat immer nur in höchster Bewunderung von seinem Bruder gesprochen." Besonders aufgewühlt hat ihn, dass sein Onkel denunziert wurde. "Er war noch so jung und hat in der falschen Zeit gelebt." Willi Flintrop bedauert es bis heute, ihn nicht kennen gelernt zu haben. "Doch ich bin zehn Jahre zu spät geboren."

(domi)