Erkrath: Duo will Stadt für Touristen attraktiv machen

Erkrath : Duo will Stadt für Touristen attraktiv machen

Bernd Herrmann und Udo Kampschulte haben noch einiges vor mit Erkrath. Seit sich die Beiden im Herbst 2008 zum Arbeitskreis Tourismus in Erkrath (Aktie) zusammengeschlossen haben, möchten sie in erster Linie die Stadt Erkrath als Anziehungspunkt für Touristen attraktiv und bekanntmachen. Damit die Stadt ein gutes Image bekommt, müsse das Stadtbild Stück für Stück schöner werden. Doch das schaffen die Beiden nicht ohne die Unterstützung der Bürger.

"Wenn etwas in Erkrath bewirkt werden soll, dann nur in allen drei Stadtteilen zusammen", betont Bernd Herrmann. Denn ein weiteres Ziel von Aktie ist es, die Erkrather aus den drei Stadtteilen Unterfeldhaus, Hochdahl und Alt-Erkrath zu verbinden und auf diesem Wege den Zusammenhalt zu stärken. Als Ehrenamtliche kennen sie zeitliche und monetäre Grenzen. Wie viel Zeit der gebürtige Düsseldorfer Herrmann seiner Wahlheimat widmen kann, hängt von seinem Beruf als selbstständiger Busunternehmer ab. Es bleibt aber genug Zeit zum Planen und Informieren. "Jedes Mal wenn Bernd von einem Spaziergang durch Erkrath zurückkommt, hat er einen Haufen neuer Ideen dabei", sagt Udo Kampschulte schmunzelnd.

Momentan wird an der Realisierung eines deutschlandweit einmaligen Graffitiprojektes gearbeitet. Die Lärmschutzwand an der A46 solle in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium des Landes NRW gestaltet werden. Weiterhin wünschen sich die Beiden eine sinnvolle Beschilderung in der Stadt und vernetzte Fahrradwege. Zudem würde sie die Gestaltung der neuen Hochdahler Eisenbahnbrücke freuen.

Über ihre Erfolge freuen sich Udo Kampschulte und Bernd Herrmann. "Sehr stolz hat uns unsere Informationsbroschüre gemacht, die bald schon in dritter Auflage erscheint", sagt der Busunternehmer. "Die Erkrather Hotels freuten sich über steigende Übernachtungen von Touristen", erzählt der Erkrather. Neben dem Ehrenamt ist er Vorsitzender des Lokschuppens und hat hilfreiche Berufserfahrung als Pressesprecher bei der Deutschen Bahn.

Große Erfolge haben sie zudem mit den jährlichen Bürgeraktionstagen und den vierteljährlichen Treffen zu aktuell bewegenden Themen mit Verantwortlichen, Experten und Bürgern. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sei super: "Ein Geben und Nehmen", beschreiben sie das Verhältnis. "Trotzdem wäre mehr Schwung bei angeleiteten Aktionen wünschenswert."

(tega)
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