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Mettmann: Dietrich Stang gewählt

Mettmann : Dietrich Stang gewählt

Der Stadtrat votierte gestern mit großer Mehrheit für den gebürtigen Wittener als neuen Ersten Beigeordneten.Er tritt die Nachfolge von Dr. Erik Werdel an, der als Kreisdirektor ins Bergische gewechselt ist.

Der Rat der Stadt Mettmann hat gestern Dietrich Stang (50) mit großer Mehrheit zum neuen Ersten Beigeordneten für die Dauer von acht Jahren gewählt. In geheimer Abstimmung erhielt der gebürtige Wittener 32-Ja-Stimmen. Sein Mitbewerber Reiner Surmann (56), Oberrechtsrat der Mettmanner Stadtverwaltung, kam auf 10 Stimmen. Zwei Ratsmitglieder enthielten sich. Im Vorfeld der Wahl hatte sich die CDU für eine Wahl Stangs ausgesprochen. Die Liberalen hatten Surmann, der FDP-Mitglied ist, vorgeschlagen.

Malerlehre absolviert

Dietrich Stang tritt mit seiner Wahl zum Ersten Beigeordneten in die Fußstapfen seines älteren Bruders Heinrich Stang. Der war nämlich von 1977 bis 1990 Erster Beigeordneter der Stadt Mettmann und wechselte dann als Kreisdirektor an die Düsseldorfer Straße.

Dietrich Stang wurde in Blankenstein/Hattingen geboren. Er absolvierte zunächst eine Malerlehre und arbeitete im elterlichen Malerbetrieb mit. Nach Fachoberschule und Abitur studierte er Rechtswissenschaft an der Ruhr-Uni in Bochum. Nach seinem seinem Referendariat am Landgericht Wuppertal arbeitete Dietrich Stang als Rechtsanwalt bei einer Kanzlei in Gelsenkirchen. Seine umfangreichen Erfahrungen in der Verwaltung machte Stang ab 1992 bis heute als Mitarbeiter in der Landeshauptstadt Schwerin. Dort war er unter anderem Leiter des Hauptverwaltungsamtes, des Bauordnungs- und Verwaltungsamtes, des Finanzverwaltungsamtes und zuletzt Chef des Amtes für Ordnung, Umwelt und Verbraucherschutz. In Mettmann wird der Stellvertreter des Bürgermeisters sich vorwiegend mit Personalangelegenheiten beschäftigen. Dietrich Stang ist parteilos, verheiratet und wird seine Stelle in Mettmann am 1. September antreten. Er bekam gestern von allen Fraktionsvorsitzenden herzliche Glückwünsche zu seiner Wahl. Er freue sich auf die neue Aufgabe, sagte er.

(RP)