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Das Wetter stimmt: Landwirte starten mit der Ernte 2019

Das Wetter stimmt : Landwirte starten mit der Ernte

Zunächst ist die Wintergerste an der Reihe. Das Wetter begünstigt die Reife.

Im Rheinland startet bei den warmen Temperaturen die Wintergerstenernte, teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit. Das sonnige Wetter ermögliche, dass das Korn trocken geerntet werden könne. Aus Wintergerste, die im Herbst ausgesät wurde, wird vor allem Viehfutter gemacht. Bei anhaltend gutem Wetter wird in vier Wochen auch der Winterweizen, die wichtigste Getreideart im Rheinland, reif sein.

Schon jetzt rollen die Mähdrescher über die Wintergerstenfelder. Im Kreis Mettmann, so Ortslandwirt Johannes Kircher, wird ab dieser Woche geerntet. Die Landwirte bitten die Bevölkerung um Verständnis, falls sich die Erntearbeiten bis die Abend- und Nachtstunden hineinziehen.  Damit liegt der Erntezeitpunkt etwa zwei Wochen früher als im langjährigen Durchschnitt. Der RLV erwartet einen mindestens durchschnittlichen Ernteertrag mit guter Qualität. Die Getreidebestände hätten sich trotz der Trockenheit bis auf wenige Ausnahmen gut entwickelt. Durch die Niederschläge im Winter konnten die Pflanzen ausreichend Wasser aufnehmen. Allerdings haben die Regenmengen nicht gereicht, um die Wasservorräte im Boden aufzufüllen, sagt Kircher.

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Beim Anbau von Gerste wird zwischen Winter- und Sommergerste unterschieden. Wintergerste wird von Mitte September bis Anfang Oktober mit etwa 230 bis 350 Körnern pro m² ausgesät. Sommergerste wird von Ende Februar bis Anfang April gesät. Die Ernte der Sommergerste erfolgt im Juli/August. 2018 wurden nach Angaben der Landwirtschaftskammer NRW 490.000 ha Getreide in Nordrhein-Westfalen angebaut, das entspricht 47 Prozent des Ackerlandes. Die wichtigste Getreideart in NRW ist der Winterweizen, der 2018 auf 242.900 ha stand.