Mettmann: Danscheidt will die Verwaltung neu motivieren

Mettmann: Danscheidt will die Verwaltung neu motivieren

Norbert Danscheidt, Bürgermeisterkandidat der CDU, hat am Samstag offiziell seinen Wahlkampf eröffnet. Auf dem Platz am Königshof suchte und fand er das Gespräch mit dem Bürger. Er habe ein optimistisches Gefühl, was seine Wahl angehe.

Es waren vier Themen, die besonders angesprochen wurden. Verwaltung, Verkehrskonzept, Innenstadt und Flüchtlinge. "Mettmanner beschweren sich darüber, dass sie keine Antwort auf ihr Anliegen aus dem Rathaus bekommen. Vieles dauere zu lange und die rechte Hand wisse nicht was die linke tut", fasste Danscheidt die Kritik der Bürger zusammen. "Die Verwaltung muss neu motiviert werden und die Mitarbeiter brauchen eine Wertschätzung", sagte der Kandidat.

Bedenken haben die Bürger, dass nach der Eröffnung der Seibelspange (noch) mehr Verkehr über die Nordstraße läuft. "Wir müssen mehr als bisher auf die Osttangente hinweisen", sagt Danscheidt. Die Beschilderung an der Elberfelder Straße sei mangelhaft, die Kreuzung an der Elberfelder Straße/Flurstraße müsse so umgebaut werden, dass die Autofahrer schnell zur Beethovenstraße und weiter zum Südring geleitet werden.

Beim Thema Innenstadt hofft Danscheidt, dass sich nach dem Ende der Umbauarbeiten die Leerstände verringern. Er wünscht sich mehr Gastronomie in der Innen- und Oberstadt und hält die Regelung "samstags ab 14 Uhr keine Autos in der Oberstraße" für unsinnig.

(RP)