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Coronavirus in Mettmann: Jetzt 31 Corona-Krankheitsfälle im Kreis

Aktuelle Corona-Entwicklung in der Region : Jetzt 39 Krankheitsfälle im Kreis Mettmann

(arue) Die Zahl der Krankheits- und Verdachtsfälle steigt weiter. Für den Sonntagabend meldet das Kreisgesundheitsamt als aktuellen Sachstand 39 Corona-Erkrankungsfälle und 91 Verdachtsfälle.

Alle kreisangehörigen Städte sind betroffen (12 Erkrankungsfälle/14 Verdachtsfälle in Erkrath, 5/12 in Haan, 1/6 in Heiligenhaus, 1/8 in Hilden, 6/6 in Langenfeld, 2/7 in Mettmann, 4/8 in Monheim, 3/21 in Ratingen, 4/7 in Velbert und 1/2 in Wülfrath).

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus wird auch der Andrang bei Hotlines, Arztpraxen, Krankenhäuser, Corona-Untersuchungseinrichtungen und Laboren immer größer. Immer mehr Menschen sind direkt oder indirekt betroffen, haben Fragen oder wollen sich untersuchen lassen.

Dazu Landrat Thomas Hendele: „Es handelt sich um eine Pandemie. Letztlich ist jeder Mensch – ob erkrankt oder nicht – vom Coronavirus und den Begleitumständen betroffen. Also ist auch praktisch jeder mehr oder weniger besorgt. Natürlich können wir die Besorgnis und die Fragen jedes Einzelnen sehr gut nachvollziehen. Und natürlich würden wir uns am liebsten um jeden Einzelnen kümmern. Das können wir aber gerade nicht in jedem Fall. Wichtig ist jetzt, dass alle beratenden, ärztlichen und medizinischen sowie labortechnischen Kapazitäten denen vorbehalten werden, die ernsthaft erkrankt sind."

Dem Appell des Bundesgesundheitsministers folgend bittet deshalb auch das Kreisgesundheitsamt: „Wer glaubt, sich angesteckt zu haben, aber lediglich leichte Krankheitssymptome hat oder auch ohne Symptome aus einem Risikogebiet nach Hause zurückkehrt, hilft der Gemeinschaft im Moment am meisten, wenn er sich freiwillig in häusliche Quarantäne begibt und dies telefonisch mit dem Hausarzt abstimmt. Darüber hinaus muss eine freiwillige Quarantäne mit dem Arbeitgeber besprochen werden. Sollten sich schwerere Krankheitszeichen ergeben und insbesondere Fieber auftreten, ist natürlich sofort der Arzt oder auch die Hotline des Kreises zu verständigen."

Die Hotline des Kreises unter der Rufnummer 02104 993535 ist auch weiterhin Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 14 Uhr geschaltet. Der Kreis appelliert jedoch dringend an alle Bürger, vor einem Anruf zunächst zu überlegen, ob sich ihre Fragen womöglich auch über andere Quellen, wie die Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, der Ministerien für Gesundheit oder Schule sowie der Landes- und Bundesregierung beantworten lassen.

Nach wie vor gibt es im Kreis Mettmann besonders viele Corona-Erkrankungsfälle in Erkrath. Die Sprecherin des Kreises, Daniela Hitzemann, erläutert auf Nachfrage unserer Redaktion, dass diese Häufung von lediglich „zwei Fällen ausging. Diese Personen hatten viele Kontakte, daraus resultieren die Erkrankungsfälle“.

(arue)