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Coronafall in der Kita Händelstraße

Mettmann : Coronafall in der Kita Händelstraße

Die Stadt sieht aktuell eine Komplettschließung der Einrichtung als nicht erforderlich an. Die Kontaktpersonen wurden informiert und sind in Quarantäne. Bei den Eltern laufen derzeit per Whatsapp „die Drähte heiß“, wie ein besorgter Vater berichtet.

 In der städtischen Kindertagesstätte Händelstraße ist bei einem Kind eine Covid-19-Infektion aufgetreten. Das teilte die Stadtverwaltung am späten Donnerstagnachmittag mit. „Die zuständigen städtischen Fachdienste sind jetzt in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt, um die weiteren, erforderlichen Schritte abzustimmen“, sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann. Es werde alles unternommen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

Eine Komplettschließung der Einrichtung sei „zurzeit nicht erforderlich“, heißt es aus dem Rathaus. Die Eltern der Kinder, die in direktem Kontakt mit dem erkrankten Kind standen, wurden von der Stadt informiert und befinden sich in behördlicher Quarantäne bis zum Vorliegen der Testergebnisse. Die Eltern der weiteren Kinder aus der Gruppe wurden ebenfalls informiert.

Wie die Sprecherin des Kreises Mettmann, Daniela Hitzemann, auf Nachfrage unserer Redaktion berichtet, sei eine Schließung der Kita zunächst nicht nötig, da die Kinder in kleinen, voneinander abgegrenzten Gruppen betreut wurden, die eigentlich keinen Kontakt miteinander haben sollten.

Unterdessen breitet sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer aus: „Die Drähte der Eltern laufen gerade heiß“, berichtete am Abend ein besorgter Vater im Gespräch mit unserer Redaktion. „Es ist ja schon sehr eng da und da werden auch sehr viele Kinder betreut.“ Dass die Schulen und Kitas wieder geöffnet wurden, sei nötig gewesen, doch aus seiner Sicht gebe es nun auch „die Fürsorgepflicht des Kreises. Wenn die in Gütersloh schneller reagiert hätten, hätten die das Problem vielleicht auch schneller in den Griff bekommen können.“ Die Testungen laufen voraussichtlich am Freitag. Das Kreisgesundheitsamt werde den Fall nun genau prüfen, versichert Kreis-Sprecherin Hitzemann.

(RP)