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Bürgermonitor in Mettmann: Anwtort zur Winkelsmühle verärgert Wanderer

Bürgermonitor in Mettmann : Winkelsmühle: Antwort des Kreises verärgert Wanderer

Wanderer Hans Holm hatte den schlechten Zustand der Wege rund um die Winkelsmühle beklagt. Vom Kreis hieß es, diese sei jahreszeitlich bedingt. Das will Holm so nicht stehen lassen.

Hans Holm fühlt sich missverstanden. Der passionierte Wanderer hatte auf den schlechten Zustand der Wege rund um die Winkelsmühle aufmerksam gemacht. Von der Reaktion des Kreises Mettmann ist er allerdings enttäuscht: „Kreissprecherin Daniela Hitzemann macht es sich sehr einfach: Statt einer Auseinandersetzung mit den geschilderten Sachverhalt über den katastrophalen Zustand des Wanderwegs um die Winkelsmühle in der RP vom 21.Oktober, teilt Sie uns mit, dass Matsch bei Regenfall schon einmal vorkomme. Darüber hinaus belehrt sie uns, dass Regen im Herbst nichts Ungewöhnliches sei. Das finde ich im höchsten Maße unseriös.“

Fakt sei, dass sich der fragliche Wanderweg in einen katastrophalen Zustand befindet – hier gehe es nicht einfach um „etwas matschige Wege“, sondern darum, dass Wanderer hier im Dreck drohen stecken zu bleiben und den Weg in Selbsthilfe immer breiter machen, um ihn überhaupt passieren zu können, schreibt Holm: „Eigentlich müsste der Weg in diesem Zustand gesperrt werden.Wenn der Kreis Mettmann einen Wanderweg als Umleitung ausweist, dann ist es doch selbstverständlich, dass es dafür Sorge tragen muss, dass er passierbar ist – da gibt es kein Wenn und Aber.“

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In der Vergangenheit sei Rindenmulch aufgebracht worden. Warum diesesmal nicht? Der Kreis habe es beim Verkauf der Winkelmühle an die neuen Eigentümer versäumt, den jetzt gesperrten Weg offen zu halten. Holm: „Dem Kreis kann möglicherweise zugute gehalten werden, dass er nicht davon ausgehen konnte, dass die neuen Eigentümer das Gebot des Grundgesetzes über die Sozialpflichtigkeit des Eigentum so auslegen, dass sie mit ihrem Eigentum willkürlich machen können, was sie wollen, ohne Rücksicht auf öffentlich Belange.“ Ein jahrzehntelang stark frequentierter Wanderweg sei von heute auf morgen gesperrt worden, beklagt Holm.

(dne)