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Wülfrath: Bürgerliche für Bürgermeisterin Panke

Wülfrath : Bürgerliche für Bürgermeisterin Panke

Die 45-Jährige kann sich einer breiten bürgerlichen Front für die Wahl am 25. Mai kommenden Jahres sicher sein.

Die Unterstützung steht endgültig: CDU, Wülfrather Gruppe (WG) und FDP haben Bürgermeisterin Claudia Panke ihre Unterstützung für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr zugesichert. Die Mitgliederversammlungen bei CDU mit weit über 90 Prozent Zustimmung und der WG mit sogar einstimmigem Ergebnis sprachen sich für eine Wiederwahl der Amtsinhaberin aus. Da die FDP bereits im August für Panke plädierte, kann sich die 45-Jährige einer breiten bürgerlichen Front für die Wahl am 25. Mai kommenden Jahres sicher sein. Zauberte die WG 2009 einige Wochen vor der Wahl ihre Kandidatin aus dem Hut, ist sie sich nun sicher: "Sie ist ein Volltreffer, wir sind voll zufrieden mit ihrer Arbeit", sagt der stellvertretende Fraktionschef Wolfgang Peetz. Das meint auch Panke behutsam selbstbewusst. Es sei eine desolate Situation damals gewesen. Die Stadt hatte schlimme Prognosen für die Zukunft gehabt. Nun aber habe man beim Stadtentwicklungskonzept Tempo gemacht und auch die Finanzen zumindest für 2014 in die schwarzen Zahlen geführt. Diese Bilanz wolle sie weiterführen, denn in den nächsten Jahren ständen mit dem Zeittunnel, der Feuerwehr, der Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit sowie den Finanzen wichtige Themen an.

CDU-Parteichef Andreas Seidler hat die Arbeit von Panke in den vergangenen Jahren überzeugt. Foto: DJ

CDU-Parteichef Seidler hat von den drei Partnern dabei mit seiner Partei den weitesten Weg zu einer Panke-Unterstützung gehabt. Man habe im Rat in den vergangenen Jahren gesehen, dass man mit der Bürgermeisterin auf wichtigen Aufgabenfeldern einig sei. Deshalb unterstütze man sie nicht nur, nein man habe sie auch als eigene Kandidatin der CDU aufs Schild gehoben.

Der Vize-Fraktionschef Wolfgang Peetz trommelt für Panke . Foto: dj

Eine Koalition der drei Lager verweigern sich die drei Parteien aber strikt. "Wir wollen sehen, wo es in der Sache immer Gemeinsamkeiten gibt und danach werden wir entscheiden", sagt WG-Fraktionschef Ralph Mielke. Seidler will ebenfalls keine große Koalition. "Inhaltlich gehen wir von Fall zu Fall", sagt er. Panke, in den vergangenen vier Jahren das Spiel mit wechselnden Mehrheiten gewohnt, will sich da auch nicht unbedingt binden. "Wenn man eine Sache nicht durchsetzen kann, muss man auch mal eine andere Mehrheit finden", sagt sie. Sie tendiere ohnehin in einer möglichen zweiten Amtszeit zu einer Art "Bundespräsidentschaft" in Wülfrath. Sie wolle deshalb auch ihre aktive WG-Mitgliedschaft ruhen lassen.

(RP)