Mettmann: Brückenpfeiler über Bahn und Bach stehen

Mettmann : Brückenpfeiler über Bahn und Bach stehen

Morgen beginnen die Asphaltarbeiten für den Kreisel der Osttangente an der Wülfrather Straße. Eine Ampel regelt den Verkehr.

Die Bauarbeiten für die Osttangente (Kreisstraße 18 n) befinden sich voll im Zeitplan, sagte gestern Bauleiter Ralf Dreke von der Firma Eurovia. Er rechnet damit, dass die Straße Mitte 2015 für den Verkehr freigegeben werden kann. Eine Ampel soll heute den Verkehr am neuen Kreisel auf der Wülfrather Straße regeln. Grund: Ab Mittwoch, so Dreke, beginnen die Asphaltarbeiten für den Kreisel. Bis zum 21. Februar soll der Kreisverkehr zumindest provisorisch fertiggestellt sein.

Die Osttangente bis zur Lindenheider Straße und weiter zum Hugenhauser Weg ist fertig. Die endgültige Asphaltschicht wurde vor einigen Tagen aufgetragen. Bereits jetzt nutzen Autofahrer die neue Straße, um zum Goldberg zu fahren. "Das ist verboten", sagt Dreke. Denn Baufahrzeuge fahren auf der Trasse.

Der Hugenhauser Weg soll in Richtung Goldberg noch verbreitert werden. "Diese Arbeiten liegen nicht im Verantwortungsbereich des Kreises, sondern der Stadt Mettmann. Möglicherweise werden wir aber den Ausbau im Auftrag der Stadt mit übernehmen", sagt Dreke. Der Lindenheider und der Hugenhauser Weg werden an die Osttangente als Kreuzung angeschlossen. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es eine Querungshilfe.

Die Osttangente ist bis zum ersten Brückenbauwerk am Mettmanner Bach asphaltiert. Der Mettmanner Bach wurde in zwei große Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 1,20 Meter gefasst. "Die zweite Rohrleitung ist deshalb wichtig, um bei Hochwasser die Überschwemmungsfläche zu entwässern", sagt der Bauleiter. Die Widerlager für die Brücke sind alle gesetzt, die Pfeiler stehen. Zur Zeit werde das Bauwerk unterfüttert, dann werden die tragenden Elemente des Brückenbauwerks gesetzt. Ende des Jahres, so Dreke soll diese Brücke fertiggestellt sein. Eine Sicht- und Lärmschutzwand soll dafür sorgen, dass der Lärm der Autos nicht die Besucher des Naturbades stört.

Die Trasse, die zum zweiten Brückenbauwerk über die Regiobahn führt, ist schon gelegt worden. Auch hier sind die Widerlager bereits gesetzt.

"Wir beginnen jetzt mit den Erdarbeiten für den Kreisverkehr an der Elberfelder Straße", sagt Dreke. Er hat mit 40 Meter Durchmesser dieselbe Größe wie der an der Wülfrather Straße. Während der Bauarbeiten muss der Verkehr voraussichtlich mit einer Ampelanlage geregelt werden, schätzt Dreke. "Dort ist es zu eng, so dass man keine Umgehungsspuren anlegen kann." An dieser Stelle werden zudem größere Staus prognostiziert. "Hier läuft nach den Verkehrsexperten täglich noch mehr Verkehr drüber, so dass wir hier nur mit einer Ampelregelung klarkommen".

Die Regiobahn hat im Zuge des Ausbaus der Strecke nach Hahnenfurth zahlreiche Bäume am Gleisbett gefällt.

(RP)
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