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Mettmann: Bauverein stellt Neubaugebiet vor

Mettmann : Bauverein stellt Neubaugebiet vor

Häuser an der Georg-Fischer-Straße sollen in zwei Jahren abgerissen werden.

Auf Einladung des Mettmanner Bauvereins (MBV) informierten sich die Mieter der Häuser des MBV an der Georg-Fischer Straße über den aktuellen Stand der Dinge. Der Bauverein will in zwei Jahren acht Mehrfamilienhäuser an der Georg-Fischer-Häuser und zwei Häuser an der Feldstraße abreißen. Die Häuser seien marode und und eine Sanierung sei zu kostenaufwendig. Außerdem entspreche die Zimmeraufteilung nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Der Vorstand des MBV stellte die Ergebnisse eines Studentenwettbewerbs vor, der in den letzten Monaten durchgeführt wurde. Vorrangiges Ziel sei es, in dem Quartier auch künftig in erster Linie genossenschaftlichen Mietwohnungsbau zu vertretbaren Mietkonditionen zu realisieren. Dies war auch eine deutliche Vorgabe an die Studenten der Uni Wuppertal, die sich sehr kreativ mit dem Thema und dem Standort auseinandergesetzt hätten, so der MBV-Vorstand. Neben dem überwiegend vorgesehenen Geschoßwohnungsbau, der teilweise auch mit öffentlichen Fördermitteln umgesetzt werden soll, sei in allen Entwürfen auch das Thema "Betreutes Wohnen" für die zunehmend älter werdende Bevölkerung mit interessanten Lösungsvorschlägen berücksichtigt worden. Lediglich ein untergeordneter, kleinerer Teil der Fläche könnte in Zukunft für Eigentumsbauten in Frage kommen. Für die vorgesehene Neubebauung wird nunmehr in enger Abstimmung mit der Stadt Mettmann aus den vorliegenden Vorentwürfen ein Gesamtentwurf entwickelt, der einzelne Elemente aus dem Studentenwettbewerb übernehmen wird. Zum Jahresende hin könnte dann die Stadt Mettmann das notwendige Bebauungsplanverfahren beginnen, hier ist von einer Zeitdauer von etwa einem Jahr auszugehen, so dass ab 2016 mit ersten Bauarbeiten gerechnet werden kann.

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Bei den betroffenen Mietern standen neben dem Thema der künftigen Neubebauung die Fragen nach der eigenen Zukunft im Vordergrund. Insbesondere die Frage nach einer Unterstützung bei geplanten Umzügen, sei es in eine andere MBV-Wohnung oder auch außerhalb, oder gar in eine der neu errichteten Wohnungen, lag einigen Mietern auf dem Herzen.

Der Vorstand des Mettmanner Bauvereins habe in der nichtöffentlichen Veranstaltung nochmals verdeutlicht, dass man die Mieter auf diesem Weg nicht alleine lassen werde, sondern im direkten Gespräch miteinander zu verträglichen Lösungen der offenen Fragen kommen werde, sagt MBV-Vorstand Bodo Nowodworski. So wurden inzwischen bereits für ein Drittel der Bewohner entsprechende Umzugskonzepte umgesetzt.

(cz)