Bauarbeiten der Regiobahn in Mettmann

Bauarbeiten in Mettmann : Regiobahn baut neue Signalanlagen

Die Stellwerkstechnik muss angepasst werden, da die Züge bis Wuppertal fahren.

Da die Regiobahn die Strecke bis Wuppertal verlängert, muss auch die gesamte Stellwerkstechnik auf den bestehenden Strecken Mettmann – Düsseldorf Gerresheim (Ostast) und Neuss - Kaarster See erneuert werden.

Seit Ende Juli arbeitet eine Firma zwischen Mettmann und Düsseldorf-Gerresheim. Für die Baustelleneinrichtung mussten Teile des hinteren Bereichs des P+R-Platzes Neanderthal gesperrt werden, teilt die Regiobahn mit.

Die neue Stellwerkstechnik wird parallel zur alten errichtet und in Teilen erweitert, um im Juni 2019 auf dem Ostast die neue Stellwerkstechnik soweit wie möglich reibungslos in Betrieb nehmen zu können.

Derzeit werden an den bestehenden Signalen auf der Strecke zwischen Mettmann und Düsseldorf-Gerresheim neue Signalfundamente gebaut. Diese können nur nachts errichtet werden, wobei es in Einzelfällen zu Lärmbelästigungen kommen kann. Hierfür liegt aber eine Nachtarbeitsgenehmigung des Kreises Mettmann vor, heißt es in einer Pressemitteilung der Regiobahn.

Die Arbeiten sollen sehr gut voranschreiten, heißt es von Seiten der Bauleitung. In Teilbereichen befindet sich allerdings Fels im Bereich der zu bauenden Fundamente, der gestemmt werden muss. Die Regiobahn bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis, falls es mal laut wird.

Der Ausbau der Strecke nach Wuppertal läuft auf Hochtouren. Projektleiter Joachim Korn ist zuversichtlich, dass die Strecke Ende 2019 eröffnet wird. Es gab Insolvenzen von zwei Baufirmen, doch die Verzögerungen sollen aufgeholt werden, teilt Korn mit.

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