Bachelor und Master an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann

Fachhochschule der Wirtschaft : Duales Studium weckt den Ehrgeiz

Vanessa Gaska strebt an der Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) nach dem Bachelor nun auch den Master an.

Studenten entwickeln ein feines Gespür für Karrierechancen. Vanessa Gaska weiß, dass sie begehrt ist auf dem Arbeitsmarkt – nach dem Dualen Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) mit dem Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsinformatik und dem Masterstudium IT-Management und Information Systems, das die 23-Jährige nun ebenfalls an der Mettmanner Fachhochschule absolviert. „Wer zugleich Theorie und Praxis einbringen kann, hat einen supergroßen Vorteil“, sagt sie.

Während Universitäten eher forschungs- und wissenschaftsorientiert sind, hatten Fachhochschulen beim Praxisbezug schon immer die Nase vorn. Untersuchungen belegen, dass ihre Absolventen die besten Chancen auf einen gelungenen Einstieg in den Arbeitsmarkt haben. Wer gerade heute Berufserfahrungen schon während des Studiums einbringen könne, erhöhe seinen Marktwert erheblich, bestätigen Personal-Einstellungsexperten.

Kein Wunder, dass FHDW-Masterstudenten glänzende Jobperspektiven haben und noch vor ihrem Abschluss Offerten von Firmen bekommen, die die hoch qualifizierten Fachleute abwerben wollen. Denn die sind ja bereits in einem Unternehmen tätig, das sie auf eine Leitungsfunktion vorbereiten will. „Das motiviert total und macht stolz“, sagt Vanessa Gaska, die dank des Dualen Studiums vom ersten Semester an neben aller Theorie konkrete Berufserfahrung sammeln konnte – mit Folgen.

„Das macht ehrgeiziger“, sagt sie. „Wer einen Einblick in die reale Arbeitswelt bekommt, weiß, wie es läuft.“ Nur konsequent, dass die Düsseldorferin, die als 23-Jährige bereits mit beiden Beinen im Beruf steht, ihren Studienweg durch den Master veredeln will und eine verantwortungsvolle Stelle in einem Unternehmen anstrebt. Unterstützt wird sie dabei von dem weltweit agierenden Versicherungskonzern, bei deren IT-Dienstleister sie schon während der drei Jahre bis zum Bachelor arbeitete und der ihr unter anderem einen Aufenthalt im englischen Birmingham ermöglichte.

Doch anders als beim Bachelor, bei dem Theorie an der FHDW und Praxis im Unternehmen jeweils im dreimonatigen Wechsel aufeinander aufbauen, läuft der Weg zum Master jetzt berufsbegleitend. Vanessa Gaska wie auch Kommilitonen hatten Respekt vor der Doppelbelastung. „Es ist aber machbar“, sagt sie. Das handfeste Konzept an der FHDW, das viel Wert auf Eigenarbeit lege, führe Schritt für Schritt zum Ziel. Selbst Urlaub sei noch möglich.

Derzeit studiert sie im zweiten Master-Semester. Zwei weitere sowie ein fünftes Semester für die Abschluss-Arbeit muss sich die junge Frau neben dem Job noch durchbeißen. Äußerst hilfreich ist dabei der familiäre Geist an der Wirtschafts-Fachhochschule in Mettmann mit kleinen Kursen, Professoren, die sich als Mentoren verstehen, und einem Career Service der Hochschule, der den jungen Leuten bei organisatorischen Dingen den Rücken freihält.

Die Master-Studenten kommen samstags in der Hochschule in Mettmann zu Vorlesungen beziehungsweise Seminaren zusammen. Hinzu kommt pro Semester eine Präsenz-Woche und wöchentlich eine Online-Vorlesung am frühen Abend, in die sich die Studenten von daheim aus per Headset, das Kopfhöher und Mikrophon vereint, vor dem Bildschirm zuschalten. Bei Vanessa Gaska sind es 15 Kommilitonen, die dann gemeinsam mit dem Dozenten den Lernstoff diskutieren. Denn Fragen sind ausdrücklich erwünscht. „Das ist ein großer Vorteil“, sagt sie.

Vanessa Gaska und ihre Mitstudenten verbindet ein klares Ziel: Jeder will den bestmöglichen Abschluss erzielen. Das Studien-Paket scheint zu stimmen, angesichts der geringen Abbrecherquote. Denn wer sich einmal fürs Masterstudium an der FHDW entscheidet, zieht es auch durch.

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