Ausflugstipp im Kreis Mettmann Auf den Spuren von Kunst im Neanderland

Mettmann · (arue) Kulturgenuss ist auch in Zeiten von Corona  möglich: Im Kreis Mettmann gibt es zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum. Interessierte können sich zum Beispiel auf die „MenschenSpuren" in Mettmann begeben.

 Die Neanderthaler-Silhouetten mit dem Titel „The man who never ceasedt to grow“ von Zadok Ben-David sind ebenfalls auf dem Skulpturenpfad „MenschenSpuren“ zu sehen.

Die Neanderthaler-Silhouetten mit dem Titel „The man who never ceasedt to grow“ von Zadok Ben-David sind ebenfalls auf dem Skulpturenpfad „MenschenSpuren“ zu sehen.

Foto: Kreis Mettmann

Der Skulpturenpfad im Neandertal verläuft entlang der Düssel und wurde im Rahmen der Euroga 2002plus realisiert. Er ist 1200 Meter lang und widmet sich dem Spannungsfeld Mensch-Natur. Mit Beginn der Menschwerdung hat der Mensch versucht, allmählich aus der Natur heraus zu treten und eine eigenständige Position zu finden. Durch die Arbeiten der elf Künstler wird dieser Prozess auf unterschiedliche Weise sichtbar gemacht.

Die Skulpturen fordern zur Selbstreflexion über die Natur des Menschen heraus und erfordern eine neue Betrachtungsweise der Natur. Da der Kunstweg im öffentlichen Raum liegt, kann er zu jeder Tageszeit besucht werden. Auf das „Habitat Korbgeflecht“ müssen die Besucher allerdings verzichten, es wurde durch Vandalen irreparabel zerstört. Unter www.mettmann.de/menschenspuren lassen sich Erläuterungen zu den einzelnen Kunstwerken nachlesen.

Auch in Heiligenhaus gibt es Kunst im öffentlichen Raum: Hier zeigt sich Kunst rund um das Museum Abtsküche, und „Skulpturale Erscheinungen" bilden eine Route durch Ratingen. In Hilden kann auf dem Pfad der Skulpturen gewandelt werden. In Erkrath verbinden drei ausgeschilderte Kunst- und Laufwege Kunstwerke im öffentlichen Raum mit den Schaufenstern teilnehmender Geschäfte, in denen regelmäßig Werke unterschiedlicher Künstler ausgestellt werden.