Arbeiterwohlfahrt Mettmann

Awo Mettmann feiert Sommerfest: Seniorentreff feiert mit karibischem Flair

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Mettmann organisiert Seniorentreffs und Freizeitvergnügungen.

(hba) Hochsommer in Mettmann: Filme aus der Karibik, leckere Cocktails und Hähnchenspieße vom Grill, zauberten jetzt karibisches Flair in den Seniorentreff der Arbeiterwohlfahrt (Awo). „Es ist das erste Mal, dass wir so ein großes Sommerfest feiern - eine Premiere“, berichtet Hans Duncker, Vorsitzender des Awo-Ortsvereins.

Zwar saßen hauptsächlich ältere Menschen an den Tischen, aber auch Jüngere waren gekommen. „Wir möchten uns für alle Generationen öffnen und den Treff auch in der Nachbarschaft bekannt machen“, erklärte Duncker. Und auch für andere Kulturen sei man offen – so würden unter anderem auch türkische Frauen die Räume an der Gottfried-Wetzel-Straße nutzen.

Außerdem gebe es natürlich zahlreiche Angebote für die Senioren, die vom PC-Café bis zum Tanzkurs reichen. „Tanzen und überhaupt Bewegung zu Musik verringert das Demenz-Risiko“, berichtete Duncker. Auch mit Smartphone-Problemen werde keiner allein gelassen. „Und wir haben eine E-Bike-Ladestation vor der Tür“, erzählte der Vereinsvorsitzende.

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Ein Mittagstisch zu kleinen Preisen gehöre ebenfalls zum Angebot: „Die Speisen werden immer frisch gekocht“, betonte Treff-Leiterin Barbara Buscher-Sander, die das Fest gemeinsam mit Ehrenamtlichen geplant und organisiert hatte. Koch Heiko Falkenstein stand während des Sommerfestes auch am Grill. Seine Hähnchenspieße wurden nicht in Plastik- sondern in Holzschälchen serviert. „Wir wollen umweltfreundlich sein“, sagte er.

„Euphoria“, „Limbo-Dance“ und „Karibische Nacht“ hießen die Cocktails, die Christian Lamshöft mit und auch ohne Alkohol mixte. Das Besondere: Die Basis bildete ein Ingwer-Pfirsich-Tee, wie der gut gelaunte Barkeeper erklärte. Doch es sollte nicht nur gegessen und getrunken, sondern vor allem auch getanzt werden: „Geselligkeit, Musik und Tanz sollen heute im Vordergrund stehen“, waren sich Hans Duncker und Barbara Buscher-Sander einig. Saner war auch als DJ im Einsatz. „Das Fest ist ein Baustein, um die Nachbarn zu erreichen“, sagte Duncker. „Die Menschen sollen sich bei uns amüsieren und wiederkommen.“